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Dillingen

09.05.2019

Kinderärzte - und was sonst an den Dillinger Bahnhof kommt

Der Rohbau des Finkbeiner-Neubaus beim Dillinger Bahnhof (rechts im Hintergrund) wächst in die Höhe. Davon überzeugten sich (von links) Marketingleiter Ralf Schiele (Finkbeiner), Norma-Expansionsleiter Josef Lerach, Juniorchef Karl-Heinz Finkbeiner, Seniorchef Karl-Heinz Finkbeiner, Prokurist Horst Trittler (Heinrich Hebel Gewerbe- und Industriebau), Prokuristin Gabriele Finkbeiner und Oberbürgermeister Frank Kunz.
Bild: Berthold Veh

Plus Finkbeiner investiert Millionen in einen Neubau am Dillinger Bahnhof. Das ist in dem Gebäude sonst geplant.

Seniorchef Karl-Heinz Finkbeiner wirft einen Blick auf den Neubau seines Unternehmens beim Dillinger Bahnhof und ist mit dem Baufortschritt ganz offensichtlich zufrieden. Nicht nur bei den Getränken lege seine Firma Wert auf Qualität, auch bei den Bauten, betont der Ulmer. Nach der Bundeswehrzeit hat der heute 77-Jährige vor fünfeinhalb Jahrzehnten mit 1854 D-Mark Abfindung seinen Getränkehandel begonnen. Inzwischen beschäftigt die Firma Finkbeiner mit Sitz in Langenau 386 Mitarbeiter an 77 Standorten und erwartet 2019 einen Umsatz von 74 Millionen Euro. Der Start aus kleinsten Anfängen scheint für Karl-Heinz Finkbeiner immer noch eine Verpflichtung zu sein, genau hinzuschauen. Und was der Inhaber in Dillingen sieht, gefällt dem 77-Jährigen.

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Ein Millionenprojekt unter mehreren in Dillingen

Sein Sohn und Investor Karl-Heinz Finkbeiner und Prokuristin Gabriele Finkbeiner präsentieren Oberbürgermeister Frank Kunz die Fortschritte beim Rohbau. Es ist ein weiteres Millionenprojekt unter mehreren, die in diesen Tagen in Dillingen entstehen. Prokuristin Gabriele Finkbeiner lobt immer wieder die Dillinger Stadtverwaltung, deren Unterstützung bei der Verwirklichung des Bauvorhabens „ganz außergewöhnlich und gar nicht selbstverständlich“ sei. Finkbeiner verlängert mit dem Erdgeschoss ihres Neubaus, der gegenüber dem Finkbeiner-Getränkemarkt liegt, den Supermarkt Norma. Expansionsleiter Josef Lerach freut sich, dass die Verkaufsfläche bei Norma dadurch um etwa 300 auf 1000 Quadratmeter steigt. Eine Ausweitung des Sortiments werde es aber nicht geben. „Wir können unseren Kunden die Artikel künftig besser präsentieren“, sagt Lerach. Und für die Mitarbeiter gebe es Erleichterungen bei der Arbeit.

Im ersten Stock des Neubaus entsteht eine Kinderarzt-Praxis auf etwa 330 Quadratmetern. Die Lauinger Kinderärzte, die bereits in der Dillinger Kardinal-von-Walburg-Straße eine Praxis betreiben, werden diese ebenso wie ihre Niederlassung in der Albertus-Magnus-Stadt aufgeben. Ein Aufzug wird in die neuen Räume von Dr. Andreas Fauser, Dr. Lothar Karolyi, Dr. Alexandra Sand und Dr. Dominik Hegele hinaufführen. Die Lage am Dillinger Bahnhof sei ideal, weil die Kinderarztpraxis gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden kann. „Näher am Bahnhof geht es nicht“, meinte Oberbürgermeister Kunz. „Wir sind froh, dass Sie bei uns kräftig investieren“, sagte der Rathauschef an die Familie Finkbeiner gewandt.

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Entscheidung wohl in drei bis vier Monaten

Was im zweiten Stock des Neubaus, der auf dem Areal der einstigen und inzwischen abgerissenen Hausarztpraxis von Dr. Johannes Ditz entsteht, passiert, sei noch völlig offen, informiert Prokuristin Gabriele Finkbeiner. Die Entscheidung werde in etwa drei bis vier Monaten fallen. Es könnten auf 330 Quadratmetern weitere Büros oder Praxen, aber auch Wohnraum entstehen. Vorrang habe gegenwärtig die Norma-Erweiterung und die Fertigstellung der Kinderarztpraxis, erläutert die Prokuristin. Die Kinderärzte sollen bereits im Oktober dieses Jahres in ihre Praxis einziehen können.

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