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Erfrischung in Buttenwiesen

28.06.2017

Kneipp-Becken ist in die Jahre gekommen

Das Becken der Kneippanlage Buttenwiesen wird über das Grundwasser gespeist. Das klappt nicht mehr. Eine Lösung muss gefunden werden.

 In Buttenwiesen klappt es mit dem Wasserzufluss beim Kneipp-Becken nicht mehr. Was die Anwohner dagegen tun.

„Viele Radfahrer und Fußgänger treten zur Zeit umsonst den Weg zur beliebten Kneippanlage in Buttenwiesen an, um Erfrischung zu bekommen“. Das sagt ein Buttenwiesener, dem die derzeitige Beschaffenheit der Anlage ein Dorn im Auge ist. Der Helferkreis, der die Anlage normalerweise pflegt, habe im Frühjahr noch die Bänke erneuert – und jetzt verkomme sie zusehends, weil der Wasserzufluss nicht mehr in Ordnung sei. Die Helfer seien „völlig frustriert“, weil dies noch nicht geregelt sei.

Doch die Sprecherin des Helferkreises, Andrea Ebert, winkt ab: „Wir haben schon am 4. Juli einen Termin auf der Anlage mit den Mitarbeitern des gemeindlichen Bauhofes.“ Bei diesem werde nach einer Lösung gesucht. Das Problem: Das Kneippbecken wurde bisher vom Grundwasser gespeist. Doch der Grundwasserspiegel ist durch die zunehmende Trockenheit nicht mehr hoch genug.

„Die Anlage ist aus technischen Gründen derzeit nicht benutzbar“, berichtet Andrea Ebert, „wir müssen einen neuen Zufluss finden.“ Die Überlegung ist, über den Wassergraben an der Anlage das Becken zu speisen. „Doch das Wasser aus dem Graben ist zu schmutzig,“ berichtet Andrea Ebert von einem Versuch, den der Helferkreis gestartet hatte. Vor sechs Wochen hätten die Freiwilligen aus der Nachtweide-Siedlung den Graben schon mal ausgebaggert und Schlamm herausgeholt. „Aber das hat nichts geholfen,“ bedauert Ebert. Jetzt hofft sie auf den Termin am 4. Juli.

Die Kneipp-Anlage hinter dem Wohngebiet Nachtweide gibt es schon rund 20 Jahre und wurde ursprünglich vom Kneippverein Pfaffenhofen betrieben, weiß Ebert. Seit der Kneippverein diese Arbeit aus Altersgründen abgegeben hat, kümmern sich die Nachtweide-Bewohner darum. Sie halten die Anlage sauber, mähen den Rasen rundherum und räumen Müll weg. Jetzt hoffen alle, dass im heißen Sommer der Betrieb ihrer Anlage bald weiter gehen kann.

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