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Konzert

25.01.2019

Kontrabass mal virtuos

Kontrabass mal virtuos lautet das Motto beim Konzertabend am 14. Februar in Höchstädt.
Bild: Roland Mayer

Im Schloss findet eine Reise aus der Berliner Philharmonie nach Höchstädt und wieder zurück statt

Der Kontrabass – oft wird er unterschätzt. Vielleicht liegt es daran, dass er selten im Vordergrund agiert und stattdessen in einem Großteil der Orchester- und Kammermusikliteratur „nur“ den Part des Unterbaus übernimmt. Der aber unverzichtbar ist. Dass das aber nicht immer so sein muss, zeigt das Konzert der Reihe „Musik für Ostalb und Donau“, das am Donnerstag, 14. Februar, um 20 Uhr im Schloss Höchstädt stattfindet. Unter dem Motto „Kontrabass mal virtuos“ schlüpft das größte aller Streichinstrumente in die Hauptrolle des Abends und zeigt sich von einer völlig neuen Seite.

Für diese spannende Aufgabe hat die Reihe einen ganz besonderen Künstler gewinnen können: Andreas Ehelebe, derzeit Stipendiat der Herbert-von-Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker. In dieser Funktion steht der 24-Jährige regelmäßig als Teil des berühmten Orchesters unter der Leitung namhafter Dirigenten auf den ganz großen Bühnen Deutschlands und der Welt. Bereits vorher hatte er Orchestererfahrung sammeln können in renommierten Klangkörpern wie beispielsweise der Jungen Deutschen Philharmonie, beim Deutschen Symphonie Orchester Berlin, bei den Münchner Philharmonikern, dem SWR Sinfonieorchester Freiburg Baden-Baden, der Orchesterakademie des Schleswig-Holstein Musikfestivals sowie im Gustav Mahler Jugendorchester.

Andreas Ehelebe erhielt seit frühester Kindheit Klavierunterricht, im Alter von elf Jahren wechselte er zum Kontrabass und wurde zunächst von Andreas Nettels, später bei Professor Frithjof-Martin Grabner an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig unterrichtet. In dieser Zeit gewann er mehrfach Preise beim Bundeswettbewerb „Jugend Musiziert“ in den Kategorien „Kontrabass Solo“ und „Duo Streichinstrument/Klavier“ und sammelte erste Orchestererfahrung im Landes- und Bundesjugendorchester. Seit dem Wintersemester 2013/2014 ist er als Student an der Hochschule für Musik Nürnberg eingeschrieben, wo er von Dorin Marc unterrichtet wird. Doch nicht nur im Orchester ist der vielseitige Künstler aktiv: Im Rahmen der Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler des Deutschen Musikrats tourte er als Kammermusiker durch Deutschland, nachdem er beim Deutschen Musikwettbewerb 2015 dafür ein Stipendium erhalten hatte. Weitere Preise erhielt er beim Internationalen Bodensee Musikwettbewerb Überlingen 2015, beim Internationalen Instrumentalwettbewerb Markneukirchen 2017, sowie beim Internationalen Johann Matthias Sperger Wettbewerb 2018.

Als Kammermusikpartner für einen abwechslungsreichen Abend in Höchstädt stehen Andreas die Geigerin Aglaja Vollstedt sowie der Pianist Georg Michael Grau zur Seite. Der Eintritt ist frei, um Spende wird gebeten. (pm)

unter: www.musikfestivalschlossbrenz.de

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