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Kultur

18.07.2018

Konzertpremiere für die Sailer-Aula

Bunte Liederauswahl in farbiges Licht getaucht – Ulrich Liebisch und sein Unterstufenchor beim Sommerkonzert des Sailer-Gymnasiums.
Bild: Julia Winter

Abwechslungsreiches Sommerkonzert begeistert die Zuhörer. Ein Ärgernis früherer Tage ist Vergangenheit

Die Aula des Dillinger Sailer-Gymnasiums ist frisch saniert, und dank großzügiger Unterstützung durch Eltern und Förderverein konnte der Raum mit neuer Licht- und digitaler Tontechnik ausgestattet werden. Beim Sommerkonzert der Schule hat die Aula, die ihren starken Überhall durch die Umbaumaßnahmen verloren hat, die Bewährungsprobe für Musikveranstaltungen bestanden. Doch war der Konzertabend weit mehr als ein Soundcheck bei voll besetztem Saal.

Das bunt gefächerte Programm aus „klassischen Schmankerln“ und „modernen Leckerbissen“, das die Musiklehrer Ulrich Liebisch und Felix Mack mit ihren Ensembles und Solisten einstudiert und während intensiver Proben in Bliensbach auf Hochglanz poliert hatten, fand bei den zahlreichen Zuhörern begeisterten Anklang. Engagiert trug beispielsweise der Unterstufenchor türkische Folklore ebenso wie amerikanischen Pop und Rap von „Twenty One Pilots“ vor und überzeugte mit klarer Stimmführung sowie viel Rhythmusgefühl.

Erfreulich auch, was die älteren Sänger aus dem Schulchor abzuliefern hatten: Sehr sauber bei Intonation und Deklamation, rhythmisch präzise und klanglich zwischen Frauen- und Männerstimmen ausgewogen präsentierten sie das Gospel „Oh happy day“ wie auch „Africa“ von Toto und ernteten dafür verdientermaßen viel Applaus. Über den durften sich auch die Solistinnen Nadine Kopp und Melek Kizikli freuen. Die beiden Oberstufenschülerinnen wussten bei ihren Songs „Jealous“ beziehungsweise „Warrior“ geschickt in die stilistische Trickkiste des Popgesangs zu greifen. Einen weiteren Schritt nach oben auf der Entwicklungsleiter hat das Streichorchester gemacht. Das Publikum konnte sich genussvoll in Barockmusik von Händel und Vivaldi mit Sofia Öfele, Julian Ziegler und Valentin Sandtner als Solisten sowie Karlheinz Schneider am Klavier vertiefen und sich in die anspruchsvolle symphonische Welt der Filmmusik mit Ausschnitten aus „Star Wars“ entführen lassen.

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Beschwingt, mit ausgewogenem Klang und ausgefeilter Dynamik begann und beschloss die Wood & Brass Band das Hauptprogramm. „Shut up and dance“ hieß der letzte Titel des Ensembles, aber auch bei „Livin’ la vida loca“ gab es kaum einen Gast, dessen Fuß nicht vom Rhythmus mitgerissen wippte.

Besonders schön war das große Finale des Konzerts, bei dem sich alle etwa 90 Sänger und Instrumentalisten zusammenschlossen und – mal mit vollem Sound, mal in den typischen Klangfarben der Ensembles – eine hinreißende Version von „One more light“ auf die Bühne zauberten. (pm)

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