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Vernissage

12.09.2011

Kreativität – Prozess in ständigem Wandel

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2 Bilder
Bildausschnitt „Die Leiche in Blau“ aus der sehenswerten Ausstellung „Metamorphosis II“ in der Schlosskapelle von Höchstädt.
Bild: Fotos: Horst von Weitershausen

Sylvia Bayerle „Mom Bee“ präsentiert ihre Bilder auf Schloss Höchstädt

Höchstädt Eine Ausstellung mit Exponaten der besonderen Art präsentiert die Künstlerin Sylvia Bayerle „Mom Bee“ unter dem Motto „Metamorphosis II“ in der Schlosskapelle von Höchstädt. Angelehnt an Ovid, den klassischen Meister dieser literarischen Gattung, schafft Sylvia Bayerle etwas einzigartiges Neues mit ihren Bildern – lebendige Metamorphose. Sie verändert nicht durch Kreatur, nicht durch Herkunft, sondern durch Verwandlung, durch Kreativität.

Die Frage der Herkunft des Lebens und der Evolution, dem Beharren und sich verändern, das Hervorbringen von neuen Erscheinungsformen, von den wirbellosen Urformen bis zu ihrer eigenen „multikulturellen Biologie“ ist zentrales Thema ihres Schaffens. So verwies auch Höchstädts Bürgermeisterin Hildegard Wanner bei der Vernissage am Freitagabend auf das „Besondere“ dieser Künstlerin: „Diese Ausstellung ist ein weiterer kultureller Höhepunkt für die Stadt, was beweist, dass die Region über große künstlerische Ressourcen verfügt.“

Aufgewachsen auf der Alb

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Geboren als Tochter einer Griechin und eines Afroamerikaners in Aichach, wuchs die Künstlerin bei Adoptiveltern auf der Schwäbischen Alb in Heidenheim an der Brenz auf und entwickelte schon früh ihre Leidenschaft für klassische Musik und Malerei. Hierbei wurde sie von ihren Adoptiveltern sehr unterstützt und die musikalische Richtung mündete schließlich in Jazz, Soul und Blues mit zahlreichen europaweiten Auftritten unter dem Künstlernamen „Mom Bee“. Auch die Ausstellung von Sylvia Bayerle eröffnete die Sängerin „Mom Bee“ mit dem Titel „What a wonderful world“ und gab somit Einblicke in die „Metamorphose“ der Künstlerin. „Als Malerin bin ich Autodidakt“, sagte Bayerle, wobei ihre afrikanischen Wurzeln in den Bildern großen Platz einnehmen.

Die Ausstellung ist bis 3. Oktober von Dienstag bis Sonntag zwischen 9 und 18 Uhr geöffnet.

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