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Landkreis Dillingen

09.12.2020

Kreis Dillingen: Am meisten wird beim Kauf von Spielekonsolen betrogen

Unbekannte gaben im Internet vor, Spielkonsolen zu verkaufen. Erhalten haben diese die Käufer aus dem Landkreis Dillingen nicht.
Bild: Caroline Seidel/dpa-tmn (Symbol)

Wieder sind mehrere Käufer aus dem Kreis Dillingen beim Einkaufen im Internet auf Fakeshops hereingefallen. Die Dillinger Polizei gibt Tipps, wie man sich davor schützen kann.

Die Dillinger Polizei warnt vor Internetbetrügern und meldet weitere Fälle im Kreis Dillingen. Bereits am 15. September kaufte eine Höchstädterin über ein Online-Kleinanzeigenportal eine Spielekonsole im Wert von 250 Euro. Sie überwies das Geld direkt auf ein hinterlegtes Konto.

Nachdem die Ware nicht versendet wurde, forderte die Geschädigte ihr Geld zurück, wurde aber über einen längeren Zeitraum hingehalten. Letztendlich kam es nie zu einer Auslieferung der Ware.

Sportuhr kam nicht nach Gundelfingen

Ein Gundelfinger hatte am 26. November über ein Kleinanzeigenportal eine Sportuhr im Wert von 415 Euro gekauft. Auch er überwies den geforderten Betrag direkt auf das angegebene Konto, die Uhr hat er aber nie erhalten.

Wertinger zahlt 500 Euro für eine Spielekonsole - umsonst

Zu einem weiteren Betrug kam es am 2. November, nachdem ein Wertinger über einen Online-Shop eine neu auf den Markt gekommene Spielekonsole im Wert von 500 Euro bestellte und sofort bezahlte. Nachdem die Ware nicht eintraf, stellte sich heraus, dass es sich beim Online-Shop um einen Fakeshop gehandelt hatte, der bereits mit über 50 Anzeigen wegen gleichgelagerter Vorgänge alleine in Bayern bei der Polizei bekannt ist.

Was die Polizei Dillingen den Interessenten empfiehlt

Gerade zur Weihnachtszeit bestellten viele Kunden bequem im Internet. Hierbei sollte dennoch auf einige wichtige Punkte geachtet werden, um nicht Opfer von Betrügern zu werden.

  • 1. Überprüfen sie den Anbieter. Hat er bereits Bewertungen? Gibt es weitere Angebote? Handelt es sich um eine Privatperson oder eine Firma? Hier sollte auch auf Rechtschreibung und Impressum geachtet werden.
  • 2. Oft sind zu günstige Angebote nur Lockangebote, um zum vorschnellen Kauf zu animieren. Dabei handelt es sich dann jedoch um Fake-Shops, die nur die Kaufsummen abgreifen wollen, ohne die Ware liefern zu können
  • 3. Nutzen sie beim Kauf im Internet eine sichere Zahlungsart. Nutzen sie einen Treuhandservice wie etwa Paypal oder zahlen sie nur mit Rechnung. Hier wird die Kaufsumme erst überwiesen, wenn die Ware auch versendet wurde.
  • 4. Bei Zweifeln an der Glaubwürdigkeit des Angebots lieber nicht im Internet kaufen, sondern beim Händler des Vertrauens.

Weitere Tipps zum Schutz vor Betrug unter www.polizei-beratung.de (pol)

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