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Landkreis Dillingen
15.09.2021

Betrüger am Telefon schlagen im Kreis Dillingen zu

Foto: picture alliance/dpa/dpa-tmn | Christin Klose

Immer wieder werden Menschen im Kreis Dillingen von vermeintlichen Polizisten, Bankangestellten oder Microsoft-Mitarbeitern angerufen. Nicht immer blitzen die Betrüger ab.

Die Strategie der Anrufer ist meist die gleiche, doch wer plötzlich einen Betrüger in der Leitung hat, muss diesen erst einmal erkennen. Bereits Anfang September erhielt ein Mann aus Emersacker einen Anruf eines angeblichen Microsoft-Mitarbeiters. Dieser verwickelte ihn in ein Gespräch und überredete den Angerufenen, seine Bankdaten sowie TAN-Nummer zu übermitteln. Daraufhin erfolgte eine Echtzeitabbuchung von 2800 Euro.

Die Masche der angeblichen Microsoft-Mitarbeiter: Den Geschädigten wird vorgegaukelt, dass ein Virus den heimischen PC befallen hätte und die Mitarbeiter deshalb Zugriff auf den PC bräuchten, um die Schadsoftware zu entfernen. Sobald sich die Täter in den PC eingehackt haben, werden sofort per Online-Banking Geldtransaktionen angewiesen. Oft laufen diese Operationen im Hintergrund ab, so dass der Geschädigte erst spät bemerkt, dass es zu Geldüberweisungen gekommen ist.

Polizei rät, niemandem Passwörter zu geben

Die Polizei rät daher, niemals an Unbekannte persönliche Daten wie Bankverbindungen und Passwörter weiterzugeben. Auch PIN- oder TAN-Nummern sollten auf keinen Fall weitergegeben werden. Seriöse Unternehmen würden niemals nach diesen Geheimnummern fragen. Man sollte nie Dritten Zugriff auf den PC gestatten.

In Gundelfingen scheitern die Trickbetrüger

Ähnlich wie dem Mann in Emersacker erging es einer Gundelfingerin. Sie erhielt am Montag einen Anruf von einem Mann, der sich als Vertreter der „Landeszentralbank Berlin“ ausgab und 2000 Euro für ausstehende Mahnungen forderte. Die Gundelfingerin wurde misstrauisch und verweigerte Überweisungen, sodass kein Schaden entstand. (pm)


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