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Landkreis Dillingen/Hermaringen
14.10.2021

Der Verkehr auf der B492 zwischen Brenz und Hermaringen rollt

Seit Donnerstag rollt der Verkehr auf der B492 zwischen Brenz und Hermaringen. Das 2,1 Kilometer lange Teilstück hat mehr als 25 Millionen Euro gekostet.
Foto: Berthold Veh

Seit Donnerstag rollt der Verkehr auf der B492 zwischen Hermaringen und Brenz. Eines fehlt noch auf dem A7-Zubringer, den viele Autofahrer und Autofahrerinnen aus dem Kreis Dillingen nutzen.

Auf den Verkehrsschildern sind am Donnerstagmittag immer noch die Umleitungen und Sperrungen angegeben. Seit dem Morgen rollt aber der Verkehr auf der neuen B492 zwischen Brenz und Hermaringen.

Wie eine unendliche Geschichte

Die Fertigstellung dieses 2,1 Kilometer langen Abschnitts mutet wie eine unendliche Geschichte an. Für den Streckenabschnitt Hermaringen-Brenz fand bereits 2001 eine Anhörung statt, informiert das Regierungspräsidium Stuttgart auf Anfrage.

Seit Donnerstag rollt der Verkehr auf der B492 zwischen Brenz und Hermaringen. Das 2,1 Kilometer lange Teilstück hat mehr als 25 Millionen Euro gekostet.
Foto: Berthold Veh

Der Vorentwurf für die Strecke wurde 2008 genehmigt – jedoch mit einem Fragenkatalog des Bundes. 2010 forderte das damalige Ministerium für Umwelt und Verkehr erneut Planänderungen. Die Baugenehmigung (Planfeststellungsbeschluss) war am 1. September 2015 rechtskräftig.

Der Untergrund war moorig, das trieb die Kosten nach oben

Die Kosten für den A7-Zubringer, den viele Autofahrer und Autofahrerinnen im westlichen Kreis Dillingen nutzen, explodierten. Anfangs standen fünf Millionen Euro im Raum, hieß es vorige Woche beim bayerisch-württembergischen Kommunalstammtisch. Daraus sind inzwischen – auch wegen des moorigen Untergrunds – mehr als 25 Millionen Euro geworden.

Seit Donnerstag rollt der Verkehr auf der B492 zwischen Brenz und Hermaringen. Das 2,1 Kilometer lange Teilstück hat mehr als 25 Millionen Euro gekostet.
Foto: Berthold Veh

Für Autofahrerinnen und Autofahrer gibt es noch einen Wermutstropfen

Die Freude dürfte für viele Autofahrer noch ein bisschen getrübt sein. Die A7-Anschlussstelle in Giengen ist Ankündigungen zufolge noch bis Ende November gesperrt. (bv)

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