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Lauingen

06.06.2019

Lauingens SPD fordert ein Konzept für Grünflächen

Die SPD in Lauingen will, dass die Stadt ein Begrünungskonzept erstellt.
Bild: S.H.exclusiv, stock.adobe.com (Symbolfoto)

Nach einer Anfrage im Stadtrat zeigt sich, dass Lauingen bei einigen Projekten nicht hinterher kommt. Bürgermeisterin Müller nimmt ihre Verwaltung in Schutz.

Die SPD-Stadtratsfraktion stellte neben dem Antrag zur Konsolidierung (lesen Sie dazu: Sparkassen-Fusion ja, Kompost-Toiletten nein ) in der Sitzung am Dienstag einen weiteren Antrag: Lauingen soll ein Begrünungskonzept erstellen und damit Straßenbegleitgrün, Verkehrsinseln, Kreisverkehre und andere öffentliche Flächen überplanen. Besonderes Augenmerk solle auf dem Platz vorm Martinsmünster liegen – gerade dort seien Grünflächen in keiner Weise ökologisch und entsprächen nicht der Bedeutung der Fläche. Die SPD regte an, auch zu prüfen, inwieweit man Patenschaften für einzelne Flächen vergeben kann. In die Planungen solle man Gartenfachberater und Naturschutzbehörde einbeziehen.

Bulling fragt nach dem aktuellen Stand verschiedener Projekte

Außerdem stellte Zweiter Bürgermeister Dietmar Bulling (SPD) mehrere Nachfragen. Er wolle zur Digitalisierung der Klassenzimmer, zum Projektausschuss zur Umgestaltung der Herzog-Georg-Straße sowie zur angedachten Sanierung der Johannesstraße den aktuellen Stand erfahren. Zum Schulthema erklärte Müller, die Fördergelder seien da, aber von konkreten Plänen für Neuanschaffungen wisse sie aktuell nichts. Es sind drei Jahre Zeit, die Gelder zu verwenden.

Es stehe ein Termin an, weil im Landkreis überlegt wird, einen EDV-Zweckverband zu schaffen. Der Hintergrund ist, dass die Schulen die Wartung der Technik nicht selbst leisten können. Deshalb will man im Landkreis zusammenarbeiten. Irmgard Daub, SPD-Rätin und Konrektorin der Grundschule, bestätigte, dass aktuell niemand wisse, was man eigentlich anschaffen sollte. SPD-Fraktionsvorsitzender Stuhler fragte, wie es um die Ausschreibung für die Computerräume der Mittelschule stehe, an der er Konrektor ist. Das prüft die Stadtverwaltung nun nach.

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Bei der Herzog-Georg-Straße steht ein Gespräch an

Bezüglich der Herzog-Georg-Straße gebe es nun Ende des Monats endlich einen Termin mit der Regierung von Schwaben, erklärte Müller. Dabei werden wichtige Fragen zur Förderung des Projektes besprochen – danach soll eine Sitzung des Ausschusses einberufen werden.

Bei der Johannesstraße zeigte sich, dass die Planungen sehr weit am Anfang stehen. Bulling fragte: „An eine Realisierung in diesem Jahr ist also nicht zu denken?“ Stadtbaumeisterin Neurohr stimmte zu – in die Detailplanung sei man noch nicht eingestiegen. Müller betonte, dass man parallel vorbereitend arbeite und sich um die Förderungen kümmere.

Weil klar war, dass das einigen Ratsmitgliedern nicht schnell genug geht, nahm Müller ihre Verwaltung in Schutz. „Wir arbeiten im Bauamt mit einer Person weniger“, erklärte die Bürgermeisterin – Martina Bahmann ist vor einiger Zeit in das Landratsamt gewechselt. Das Amt hat mit mehreren Großprojekten eine Menge zu tun. „Man schafft es nicht, alle Projekte mit voller Kraft anzugehen.“

Lesen Sie zum Konsolidierungkonzept diesen Artikel: Ein Schuldenschnitt für Lauingen – aber um welchen Preis?

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