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Legitim, aber unglücklich

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Kommentar Von Andreas Schopf
06.03.2018

Der Streik der Dillinger Busfahrer ist grundsätzlich in Ordnung. Doch im Vorfeld hätte es anders laufen können.

Das Streikrecht stellt ein hohes Gut unserer Gesellschaft dar. Es ist vollkommen legitim, dass sich Gewerkschaften und Arbeitnehmer damit gegenüber den Arbeitgebern Respekt verschaffen und auf ihre Situation hinweisen. Dass darunter auch Unbeteiligte zu leiden haben, ist zwar schade, aber oft nicht zu vermeiden.

Trotzdem waren die Umstände des Warnstreiks der Dillinger Busfahrer unglücklich. Da Eltern und Schulen vorher nichts vom Ausfall der Busse wussten, kam es in so mancher Familie in der Region zu großem Chaos. Nur gut, dass es infolge des Streiks zu keinem Unfall kam, immerhin mussten sich offenbar selbst die Kleinsten zum Teil zu Fuß auf den Weg machen. Bemerkenswert ist die spontane Reaktion von Eltern, Großeltern oder Freunden. Sie organisierten zum Teil Fahrgruppen und meisterten so die Ausnahmesituation gemeinsam.

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