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10.02.2018

„Lenz die Zeit zur Genesung eingeräumt“

CSU: Erst nach den Freien Wählern einen Kandidaten gesucht

Der Fraktionsvorsitzende von CSU/Höchstädter Forum, Ludwig Kraus, hat jetzt auf die jüngste Pressemitteilung von Bürgermeister Stefan Lenz (Freie Wähler) reagiert. „Ich weiß nicht, welche Fraktion er (Lenz, Anm. d. Red) meint, die bereits im Januar 2017 über Neuwahlen diskutiert hätte – wir waren es auf jeden Fall nicht.“ Zweiter Bürgermeister Stephan Karg (CSU) habe gemeinsam mit dem weiteren Stellvertreter Hans Mesch (Freie Wähler) alles getan, um die anstehenden Aufgaben zu erledigen und jegliche Belastung von Erstem Bürgermeister Stefan Lenz im Interesse seiner Genesung zu nehmen. Kraus schreibt: „Nach der Entscheidung von Herrn Lenz, das Amt nicht mehr weiterzuführen, haben wir den Antrag eingebracht, den Wahltermin nach hinten auf Ende April zu verschieben, damit der neue Bürgermeister dann in acht Jahren wieder zeitgleich mit dem Stadtrat hätte gewählt werden können.“ Leider sei dieser Vorschlag von den Freien Wählern nicht unterstützt worden.

Der CSU-Fraktionschef fährt fort: „Zudem haben wir erst nach dem Antrag von Herrn Lenz bezüglich seiner Dienstunfähigkeit und nach den Freien Wählern nach einem Kandidaten gesucht und diesen später nominiert – was ja auch Thema der FW beim diesjährigen Faschingsumzug war.“ Die Freien Wähler aber seien schon lange vor dem entsprechenden Beschluss des Stadtrates in den Startlöchern gewesen. Zweiter Bürgermeister Karg habe bereits im Frühjahr 2017, als dieses Gerücht bezüglich Neuwahlen aufkam, mit Frau Lenz und dem FW-Fraktionsvorsitzenden Hans Mesch telefoniert. „Er stellte hierbei klar, dass von Seiten der CSU und dem Stadtrat keinerlei Überlegungen hinsichtlich Neuwahlen bestehen und wir Herrn Lenz die notwendige Zeit zur Genesung gerne einräumen, was wir dann ja auch getan haben“, betont Kraus. „Dass dies nun ein Jahr später trotzdem wieder thematisiert wird, verstehen wir nicht, ist aber wohl dem Wahlkampf geschuldet.“ Der CSU-Fraktion sei nicht bekannt, wer das Gerücht damals in die Welt gesetzt hat. Wenn andere mehr wissen, sollen sie Namen nennen, fordert Kraus in seiner Pressemitteilung. (pm)

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