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Stadtmarketing

16.02.2018

Letzing und die Innenstadt

Ideensammlung mit der Höchstädter CSU

Die Belebung der Innenstadt war Kernthema der CSU-Vorstandsrunde in Höchstädt, die vor wenigen Tagen stattgefunden hat. Der Bürgermeisterbewerber Matthias Letzing betonte dabei, dass ihm dieses Thema ein ganz besonderes Anliegen sei. Was nütze der schöne Marktplatz, die neu gestaltete Herzogin-Anna-Straße und das attraktive Ambiente des Schlosses Höchstädt, wenn es nicht gelinge, mehr daraus zu machen. Letzing gehe es vor allem darum, eine höhere Wohnqualität und zusätzliche Angebote, wie zum Beispiel einen Drogeriemarkt und Arztpraxen, nach Höchstädt zu bringen. Dies erfordere ein ganzes Bündel von Maßnahmen, das die CSU gemeinsam mit Matthias Letzing anpacken wolle. In der Pressemitteilung des Ortsvereins sind einige Vorschläge und Ideen aufgelistet: Die Städtebauförderung von Land, Bund und EU ist aktuell besser ausgestattet als je zuvor; statt Leerstände im Kernbereich, einen neuen, großen Supermarkt bauen.

Damit sei die allgemeine Annahme, dies ginge nur auf der grünen Wiese, widerlegt. Die Innenstadt biete ein gut ausgestattetes Wegenetz sowie ausreichend Parkplätze ohne Gebühren und zudem Platz für einen Drogeriemarkt; Die Ansiedlung von Ärzten, die Bushaltestelle in alle Richtungen sei ein Grund dafür; Investoren für die Innenstadt würden nur gewonnen werden, wenn mit gutem Beispiel vorangegangen werde und die Ortsmitte mit dem historischen Rathaus am Marktplatz aktiver genutzte werde; Für den historischen Verein, der eine spürbare Bereicherung sei, müsse eine passende Bleibe angeboten werden. Hierbei könnte auch die Städtebauförderung die maßgebliche Finanzquelle sein, steht es in der CSU-Pressemitteilung; Verkehrsentlastung: Die Notwenigkeit der B16 neu sei unbestritten. Ein Versäumnis sei es, dass bei den B16-Ausfahrten Lauingen Ost und Dillingen Mitte die Hinweisschilder Richtung Wertingen fehlen. Nur an der Ausfahrt Höchstädt werde auf Wertingen hingewiesen; Stadtmarketing könne nur dann erfolgreich sein, wenn bessere Rahmenbedingungen geschaffen werden; eine bessere Führung des Donauradwanderweges vom Marktplatz zum Schloss, Geigerturm, Leithebach und so nach Sonderheim;

Letzing begrüßt, dass die Stadt beim Schloss zusätzliche Flächen erworben hat. Dadurch könnten die 60 neuen Parkplätze beim Finanzamt von den Schlossbesuchern auf kürzestem Wege erreicht werden. Das Schloss könne neben dem Café und einer besseren Auslastung der Seminarräume im kulturellen Bereich durch eine Freilichtbühne, ein Sommerkino und ein Kinderfest an zusätzlicher Bedeutung gewinnen, so der Kandidat weiter. (pm)

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