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Kommentar

12.02.2020

Liebe Gäste, was soll denn das?

Immer öfter kommt es vor, dass Gäste sich im Restaurant vorab einen Tisch reservieren und dann, wenn sie nicht können, nicht absagen. Das ärgert zahlreiche Gastronomen im Landkreis.
Bild: Marcus Merk, Symbolbild

Ist schon saublöd, wenn man versetzt wird. Wenn das Wirten passiert, zieht das mehrere Probleme nach sich.

Ist schon saublöd, wenn man versetzt wird. Wenn jemand eine Verabredung nicht einhält. Zumal in der heutigen Zeit, wo nahezu jeder Erwachsene ein Handy hat.

Für Gastronomen ist es noch schlimmer, versetzt zu werden. Wenn Gäste, nehmen wir mal an eine große Gruppe, reservieren, wird Personal dafür eingeplant und der Warenbestand entsprechend aufgestockt. Wenn dann aber nur ein Teil der Gruppe kommt oder gar keiner – und das im Restaurant auch keiner weiß, tauchen drei Probleme auf: Anderen Gästen wurde vielleicht schon abgesagt für den Abend, und spontan kommt kaum jemand nach 20 Uhr. Das Personal tritt sich auf die Füße. Die frischen Waren müssen irgendwie verarbeitet werden. Auf den Kosten dafür bleibt aber der Chef sitzen.

Dessen sollte man sich bewusst sein, wenn man einen Tisch reserviert. Und zuverlässig absagen, wenn man nicht kommen kann. So, wie man sich das auch selbst wünscht, damit man nicht vergeblich wartet.

Lesen Sie dazu auch den Bericht: Wenn der Gast reserviert, aber nicht kommt

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