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Zahl der Corona-Infizierten in München sinkt unter kritischen Wert

27.06.2009

Links, rechts, links

Glött Kinder und Zeitungsenten sind vor allem eins: klein. Deshalb müssen sie im Verkehr besonders achtgeben, dass sie nicht von Autos, Motorrad- oder Fahrradfahrern übersehen werden, sagt Polizeibeamter Robert Drechsler. Damit das nicht passiert, besucht der Kinder- und Jugendbetreuer der Polizeiinspektion Dillingen regelmäßig Kindergärten. Aber Verkehrserziehung ist nicht alles, was auf dem Programm steht. "Wen kann ich denn anrufen, wenn ich Hilfe brauche?", fragt er die 27 Kinder. Polizei, Feuerwehr oder den Krankenwagen, kommt es wie aus der Pistole geschossen.

Bescheid geben, wo man ist

Aber natürlich sollten vor allem die Eltern, Großeltern oder nahestehende Nachbarn verständigt werden. Am besten ist es, wenn man immer Bescheid gibt, wo man ist und wie lange man dort ist, lernt Paula. "Das macht Sinn", denkt sie. Schließlich soll sich niemand unnötig Sorgen machen. Bei Fremden dagegen sollen die Kinder sehr vorsichtig sein. "Nicht mitgehen", ist hier das oberste Gebot. Unsere Zeitungsente hat es da einfach. Wenn ihr eine Situation zu brenzlig ist, dann kann sie einfach davon flattern. "Ihr seid am besten immer zu zweit oder zu dritt unterwegs", gibt ihnen Robert Drechsler mit auf den Weg.

Im Gänsemarsch geht es dann zum Polizeiauto. Dort gibt es wahnsinnig viel zu entdecken. Das Funkgerät, einen Hammer, eine Warnleuchte oder das Blaulicht. Geduldig erklärt Robert Drechsler alle Besonderheiten des aufregenden Autos. Eine wichtige Frage können aber nicht alle Kinder mit "Ja" beantworten. "Schnallt ihr Euch auch alle an?", will der Polizist von den Kindern wissen. Dass das nicht alle Kinder freiwillig machen, bestätigt auch Erzieherin Sylvia Fruth. "Aber ich wohne doch gleich in der Nähe. Da fahren wir gar nicht lange mit dem Auto", sagt ein Mädchen. Da wird der Polizist ganz ernst und sagt den Kindern, dass sie sich immer anschnallen müssen, weil sie sonst durch das Auto fliegen, wenn es einen Unfall gibt.

Links, rechts, links

Ernsthaft üben dann auch die Vorschulkinder das Überqueren der Straße. Das klappt unter Aufsicht von Robert Drechsler nicht immer zu seiner Zufriedenheit. "Ihr müsst schon schauen", schärft er ihnen ein. Sie sollen Augen und Ohren offen halten. Und dann geht es los. "Links, rechts, links" - zeigt er es vor und die Kinder machen es nach. Unsere Zeitungsente Paula Print watschelt auch mit.

Nachdem die Kinder vor dem Kindergarten geübt haben, gehen sie einige Schritte zu einem Mündungsbereich weiter. Auch hier muss jeder dem Polizist zeigen, was er gerade gelernt hat. "Das habt ihr gut gemacht", lobt er sie schließlich.

Paula Print schreibt für die jüngsten Leser unserer Zeitung. Sie freut sich aber auch sehr, wenn Eltern oder Großeltern, deren Buben und Mädchen noch nicht lesen können, die Geschichten unserer neugierigen Zeitungsente vorlesen. Paula Print in Plüsch oder als Schlüsselanhänger gibt es im Medien-Service-Center der Donau-Zeitung, Große Allee 47, in Dillingen.

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