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05.08.2007

Lob für den FCG, Zähler für Kaufbeuren

Fleißpunkte verdienten sich die Bezirksoberliga-Fußballer des FC Gundelfingen zwar zum Saisonauftakt bei der SpVgg Kaufbeuren, die Zähler allerdings behielten die Ostallgäuer. Obwohl der FCG vor allem in der ersten Halbzeit eine starke Vorstellung bot und die Kaufbeurer klar beherrschte, setzte es für die Grün-Weißen eine bittere 1:3 (0:0)-Niederlage.

"Die Kaufbeurer haben in der ersten Halbzeit gar nicht gewusst, was sie machen sollen", meinte Gundelfingens Trainer Stefan Anderl später und bezeichnete die Vorstellung seiner Schützlinge als hervorragend. Womit er auf einer Wellenlänge mit seinem Kaufbeurer Kollegen Günther Bayer lag, der meinte: "Wenn wir da in Rückstand geraten, wäre es für uns ganz schwer geworden. Gundelfingen war klar tonangebend." Einziges Manko: der Führungstreffer fiel nicht. Die beiden besten Möglichkeiten besaß Oliver Aunkofer, der in der elften Minute am langen Pfosten vorbeizielte und nach 18 Minuten an Keeper Tobias Heiland scheiterte.

Weil die Kaufbeurer in der zweiten Halbzeit kämpferisch zulegten, verdienten sie sich laut ihrem Coach Bayer den Sieg. Aber nicht nur kämpferisch war die Spielvereinigung nun stärker, auch im Abschluss waren sie cleverer. Wie in der 48. Minute, als sich Kaufbeurens Mittelstürmer Mathias Fischer im Rücken von FCG-Verteidiger Andreas Binder freilief und den Ball per Kopf über Torhüter Rafael Kiebler ins Netz beförderte - 1:0. Sechs Minuten später legte Taner Coskun das 2:0 nach, als er bei einem Konter allen davonlief und mit dem Außenrist traf.

"In dem Moment ist bei uns etwas weggebrochen", stellte Stefan Anderl fest, "solche Rückschläge kann meine Mannschaft noch nicht wegstecken. Auch wenn sie nicht aufgegeben haben." Ein Mittel, um die Kaufbeurer Defensive zu knacken, fanden sie allerdings nicht. Mit einer Ausnahme. Bei einem Freistoß nahm Oliver Aunkofer Maß und schlenzte den Ball zum 2:1 in die Maschen (63.). "Aus dem Spiel heraus", so Bayer, "haben wir aber in der zweiten Halbzeit nichts mehr zugelassen. Das war letztlich der Schlüssel für unseren am Ende auch verdienten Sieg."

Dass der noch deutlicher ausfiel, das hatten die Allgäuer auch dem Offensivdrang von Torhüter Rafael Kiebler in der Schlussphase zu verdanken. Der Rückkehrer hatte sich auf Geheiß seines Coaches bei Freistößen und Eckbällen immer mit eingeschaltet. Was in der 95. Minute das 3:1 durch Christopher Resch zur Folge hatte, der aus 60 Metern ins leere Tor traf.

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