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Lutzingen

24.05.2019

Lutzingen erstellt ein Kakerlaken-Konzept

Seit mehr als einem Jahr tauchen in Lutzingen, vor allem in einer Straße, immer wieder Kakerlaken auf.

Plus Bürgermeister Eugen Götz will die Küchenschabe mit professioneller Hilfe bekämpfen. Das Thema beschäftigt die Gemeinde nun schon seit einiger Zeit.

Es ist ein leidiges Thema – für die Betroffenen und für Bürgermeister Eugen Götz. Wer hat es schon gerne mit Kakerlaken zu tun? Doch genau damit hat die Gemeinde Lutzingen zu kämpfen. Und das schon seit mehr als einem Jahr. Wie berichtet, hat die Gemeinde im Sommer 2018 für mehrere Monate eine Spezialfirma beauftragt, die sich der Kakerlakenplage angenommen hat. Mit Erfolg. Zumindest ist es besser geworden, wie eine betroffene Anwohnerin und Götz vor wenigen Wochen bestätigten.

Richtig weg waren die Kakerlaken wohl nie

Bei der Bürgerversammlung im April meldete sich die gleiche Anwohnerin zu Wort und erklärte, dass die ungeliebten Tierchen wieder aufgetaucht seien. Ihre Familie sei massiv betroffen und richtig weg seien die Kakerlaken auch nie gewesen. Immer wieder habe man das dem Bürgermeister mitgeteilt und auch im Landratsamt sei sie vorstellig gewesen, sagte sie im Interview gegenüber unserer Zeitung.

Bürgermeister Eugen Götz kennt die Problematik und hat auch bei der Bürgerversammlung versprochen, das Thema anzugehen. Im ersten Schritt wollte er im Mitteilungsblatt der Gemeinde auf die Kakerlakenplage aufmerksam machen und bat um Rückmeldungen, wer wo noch betroffen ist. „Drei Wochen lang war es nun im Mitteilungsblatt. Es hat sich niemand anderes mehr bei mir gemeldet“, sagt Götz. Abgesehen von der betroffenen Familie, habe sich nur eine weitere Person gemeldet, die zwei Tiere gesehen habe – die aber wohl schon tot gewesen seien. „Wir erarbeiten trotzdem ein Konzept mit einer professionellen Firma, wie wir die Kakerlaken endgültig in den Griff bekommen“, so Götz weiter.

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Spezialist soll Herd der Kakerlaken finden

Aktuell, so vermutet er es, würden die Tiere wohl aufgrund der kalten Temperaturen nicht in der Masse auftauchen. „Es gab heuer noch nicht so viele warme Tage. Aber an den wenigen sind die Kakerlaken wohl bei der betroffenen Familie aufgetaucht“, sagt Götz. Ihm sei es wichtig, dass der Spezialist vor allem den Herd der Kakerlaken findet. „Wir wollen das richtig bekämpfen, keine Frage. Wir warten den Vorschlag der Firma ab, dann sehen wir weiter, was wir machen müssen“, sagt Lutzingens Bürgermeister.

Wie berichtet, ist laut eigener Aussage der Anwohner, vor allem ein Anwesen in der Straße „Am Stock“ in Lutzingen betroffen. So heftig, dass die Kakerlaken durch die „kleinsten Ritze“ ins Haus gelangen würden und in jedem Zimmer seien. So hat es eine betroffene Bürgerin vor wenigen Wochen beschrieben. Götz sagte im April im Interview mit unserer Zeitung: „Uns war schon letztes Jahr klar, dass das eine hartnäckige Geschichte ist.“

Lesen Sie dazu auch: In Lutzingen sind wieder die Kakerlaken los

Und vom Februar 2018: Ungeziefer: Kakerlaken in Lutzingen

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