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Verkehr

01.02.2012

MdB Lange sieht die B16 neu in Dillingen auf der Zielgeraden

Auch gestern Vormittag quälte sich der Verkehr – wie jeden Tag – durch die Ortsdurchfahrt der Bundesstraße 16 in Dillingen. Lange Kolonnen vor den Ampeln sind keine Seltenheit, sondern ärgerliche Regel.
Bild: Foto: von Neubeck

Kommende Woche übergibt OB Kunz rund 10000 Unterschriften in Berlin

Dillingen Die 10000 sind fast erreicht. So viele Unterschriften will Dillingens Oberbürgermeister Frank Kunz am kommenden Dienstag Staatssekretär Andreas Scheuer vom Bundesverkehrsministerium in Berlin überreichen, um auf die Dringlichkeit der B16 neu – Ortsumfahrung Hausen, Donaualtheim, Dillingen und Steinheim – hinzuweisen. Derweil ist nach Einschätzung des Bundestagsabgeordneten Ulrich Lange die Realisierung der Ortsumfahrung auf der Zielgeraden. Der Optimismus des Abgeordneten, der Mitglied im Berliner Verkehrsausschuss des Bundestages ist, basiert auf internen Informationen, nach denen geplant sei, die Ortsumfahrung über das Milliardensonderprogramm für Infrastruktur zu finanzieren.

In den nächsten Tagen werde der Haushaltsausschuss eine Vorschlagsliste für Infrastrukturprojekte erhalten, die mit Mitteln des Sonderprogrammes des Bundes finanziert werden sollen. Auf dieser Liste soll auch die Ortsumfahrung Dillingen stehen. Damit sind die Chancen gestiegen, dass die Ortsumfahrung Dillingen bald realisiert werden kann. Im Februar werde der Haushaltsausschuss über die Liste beraten und abstimmen: „Auch wenn noch keine Entscheidung getroffen wurde, sind alle Anzeichen für eine Umsetzung der seit Jahrzehnten geforderten Baumaßnahme äußerst positiv“.

Lange sieht in der guten Zusammenarbeit zwischen Berlin und München die Grundlage für die jetzige Entwicklung, wo der Vorsitzende des Bayerischen Haushaltsausschusses, MdL Georg Winter, sich an maßgeblicher Stelle erfolgreich für das Straßenprojekt eingesetzt habe. Insbesondere sei es MdL Georg Winter und MdB Ulrich Lange gelungen, dass Bayern die Ortsumfahrung Dillingen als das dringlichste Bundesstraßenprojekt positioniert habe. Wie MdB Lange und OB Frank Kunz gegenüber unserer Zeitung betonten, habe sich Winter bei der Erreichung des Baurechts große Verdienste erworben und mit dem Lückenschluss in Höchstädt eine wichtige Ergänzung geschaffen.

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Aber auch das gute Miteinander auf kommunaler Ebene mit Kunz und Landrat Leo Schrell sei von Nutzen gewesen. „Letztlich haben wir alle an einem Strick gezogen“, erklärte Lange und betonte, dass er sich mit Beginn seiner Abgeordnetentätigkeit in Berlin kontinuierlich für die Ortsumfahrung eingesetzt habe. Er sei persönlich davon überzeugt, dass die Ortsumfahrung Dillingen die wichtigste Ortsumgehung in ganz Bayern sei. Er habe bei seinen zahllosen Gesprächen im Straßenbauamt, in der Obersten Baubehörde in München und im Berliner Verkehrsministerium diese Überzeugung erfolgreich vertreten. Es sei gelungen, die Verantwortlichen davon zu überzeugen, dass die Ortsumfahrung Dillingen höchste Priorität besitze. 23000 Fahrzeuge pro Tag seien für die Anlieger eine Zumutung durch Lärm, Abgase und Gefährdung. „Sobald die Finanzierungsampel auf grün geschaltet ist, können die Ausschreibungen beginnen, damit sobald wie möglich die Bagger rollen“, betonte MdB Ulrich Lange.

OB Frank Kunz bestätigte die positiven Signale, die er unabhängig von Berlin auch in Irsee von Innenminister Joachim Herrmann als Chef der Obersten Baubehörde erhalten habe. Kunz gestern zur DZ: „Ich bin sehr zuversichtlich. Wir kriegen das Ding durch.“

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