1. Startseite
  2. Lokales (Dillingen)
  3. Mehr Parkplätze, einige Bänke und viele Bäume

Stadtrat

21.01.2015

Mehr Parkplätze, einige Bänke und viele Bäume

„Wir versuchen, so viele Wünsche der Anlieger wie möglich zu realisieren.“Bürgermeister Stefan Lenz

Anlieger der Herzogin-Anna-Straße in Höchstädt reden bei Neugestaltung mit

Im August soll nicht gebaut werden, eine zentrale Bushaltestelle wäre wünschenswert, mancher Baum ist zu viel oder nicht an der richtigen Stelle, das Pflaster gefällt nicht und der Fußgängerbereich soll auch für Menschen mit Rollator nutzbar sein. Die Anregungen sind so verschieden wie die Anlieger. Und dennoch haben sie alle etwas gemeinsam: Die Bewohner an der Herzogin-Anna-Straße und Bachgasse dürfen mitreden. Mitreden bei der Neugestaltung der beiden Straßen. Das war Höchstädts Bürgermeister Stefan Lenz von Anfang an sehr wichtig, wie er bei der Stadtratssitzung am Montag betonte, und deshalb fand noch vor Weihnachten eine Infoversammlung mit den betroffenen Bürgern statt. Die Ergebnisse wurden nun dem Gremium von Stadtbaumeister Thomas Wanner vorgestellt.

Wie berichtet, wurde im ersten Abschnitt das Schlossumfeld neu gestaltet, nun soll in der Innenstadt in Richtung Marktplatz weitergebaut werden. Ziel ist es, eine optimale Lage und Höhenabwicklung für die 6,5 Meter breite Herzogin-Anna-Straße zu finden, die ausreichend breite Gehwege garantiere, weiterhin Längsparkplätze mit neuen kleinkronigen Bäumen ermögliche und die Radfahrer künftig über die verkehrsberuhigte Bachgasse führe. Alles soll, so Lenz, barrierefrei gestaltet werden. Das war auch ein Wunsch der Anlieger, wie Thomas Wanner ausführte. Am wichtigsten, das sei schnell klar geworden, sei allen aber die Parkplatzsituation. „Es werden künftig noch mehr. Darüber müssen wir uns keine Sorgen machen“, so Wanner. Einige Wünsche seien bereits vom Architektenbüro berücksichtigt worden, über manches müsse noch diskutiert werden. Bürgermeister Lenz: „Wir versuchen, so viele Wünsche der Anlieger wie möglich zu realisieren.“

Stadtrat Hans Mesch (FW) unterstützte dies, aber: „Mir sind das viel zu viele Bäume. Und auch den geplanten Trinkbrunnen brauchen wir nicht. Anstelle dessen könnten wir vielleicht noch mehr Parkplätze schaffen.“ Günter Ballis (FDP) widersprach ihm: „Bitte so viele Bäume wie möglich. Man muss auch an die Zukunft denken.“ Zunächst werde nun der Plan mit den Anregungen der Bürger und auch der Wirtschaftsvereinigung überarbeitet und erneut bei einer Versammlung vorgestellt. Der Bereich rund um das Heimatmuseum direkt an der B16 ist laut Stefan Lenz momentan nicht bei den Veränderungen miteinbezogen, da das geschichtsträchtige Gebäude eines der drei Leuchtturmprojekte für das Programm „Bayern barrierefrei 2023“ ist und in diesem Zuge ebenfalls ein neues Gesicht bekommen wird – wenn der Staat finanzielle Mittel zur Verfügung stellt und eine Marschrichtung vorgibt. „Momentan wissen wir noch nicht, wie und wann es weitergeht“, so Lenz bei der Sitzung am Montag. "Seite 27

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren