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Sitzung

09.03.2018

Mehr Sicherheit für die Schulen

Die Gebäude in Blindheim und Unterglauheim hätten Bestandsschutz. Trotzdem will die Gemeinde aktiv werden

Vor einem Jahr hat die Gemeinde noch mit circa 80000 Euro gerechnet. Da gab es aber auch noch kein Konzept. Nun haben Fachleute die beiden Schulgebäude in Unterglauheim und Blindheim genau unter die Lupe genommen. Herauskam: Die Gemeinde muss mit circa 150000 Euro rechnen, wenn sie die alten Gebäude in Sachen Brandschutz auf den aktuellen Stand bringen will. Bei der Gemeinderatssitzung wurde das erarbeitete Konzept vorgestellt. Bürgermeister Jürgen Frank sagte: „Wir sind uns einig, dass wir das Thema anpacken wollen. Wir hätten zwar Bestandsschutz, aber die Schwachstellen sind offensichtlich und da wollen wir uns nicht mit dem Bestandsschutz raureden.“ Schnellstmöglich wolle man deshalb mit den Sanierungsarbeiten beginnen – auch, wenn noch über Details im Gremium diskutiert werden könne. Fakt ist aber: An beiden Schulgebäuden muss jeweils ein zweiter Rettungsweg installiert werden. In Blindheim kommt dazu, dass im ersten Stock der Proberaum des Musikvereins Donauklang untergebracht ist. „Da brauchen wir auch irgendwann eine Außentreppe“, so Frank.

Im ersten Schritt wolle die Gemeinde nun aber einen Antrag auf Förderung stellen. Aktuell, so erklärte es der Bürgermeister, gibt es ein Förderprogramm in dem 29 Millionen Euro für Schulen in Schwaben bereitstehen. Die Kriterien, um überhaupt bei einer Förderung bedacht zu werden, erfüllt die Gemeinde Blindheim. Bis Ende April kann man sich noch bewerben, Ende Juli wird entschieden, wer was bekommt. Bis zu 90 Prozent Förderung der Kosten sind möglich. Frank: „Aber wir werden auch etwas machen, selbst wenn wir keine Förderung bekommen – mit fällt die Entscheidung natürlich leichter.“

Lange hat die Entscheidung in Sachen Abwasser für das Baugebiet „Am Brechetweg“ gedauert. Nun, so Jürgen Frank, hat sich aber eine Lösung ergeben: Das Abwasser wird via Freispiegelverfahren abgeleitet. Dafür muss die Gemeinde circa. 30 Meter über ein Privatgrundstück. Das sei nun mit dem Grundstücksbesitzer geklärt. „Sonst hätten wir zwei Pumpstationen gebraucht“, sagte Frank.

Viel Platz braucht dagegen ein privater Bauunternehmer aus dem Landkreis Günzburg. Der Mann hat große Pläne im Ortsteil Wolpert-stetten. Die stellte er bei der Sitzung vor. Laut Frank hat er ein Grundstück mit circa 4000 Quadratmetern erworben. Das bestehende Gebäude soll umgebaut werden, weitere sollen entstehen – für Wohnraum. „Aber sicher wird nicht alles bebaubar sein. In Abstimmung mit dem Landratsamt karteln wir aus, was in welchem Umfang möglich ist.“

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