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Dillingen

29.01.2020

Mein bester Freund, das Smartphone

Unsere k!ar.texterin Emma Schaller will es wissen: Welche Apps braucht ein Smartphone wirklich und welche belegen nur wertvollen Speicherplatz. Auf ihre Lieblingsfunktionen möchte die 18-Jährige auf keinen Fall verzichten.

Apps sind auf dem Handy nicht wegzudenken. Unsere k!ar.texterin Emma Schaller hat ihre Lieblingsfunktionen verraten. Für Nachrichten-Muffel hat sie einen besonderen Tipp.

Das Handy hat schon einige Jahre auf dem Buckel. Die ersten Exemplare gab es bereits in den späten 90er-Jahren. Funktionen, auf die wir heute nur noch ungern verzichten möchten, gab es damals allerdings noch nicht. In den frühen Anfängen war das mobile Telefon noch ausschließlich zum Telefonieren und Nachrichten verschicken gedacht. Inzwischen hat sich vieles geändert. „Du hängst zu viel am Handy“, flüstert eine leise Stimme mir ins Ohr. Whatsapp, Facebook, Instagram, Twitter und Co: Ich habe mir die Frage gestellt, ob ich wirklich alle Apps auf meinem Telefon auch brauche.

Welche Apps besonders nützlich sein können

Beginnen wir mit dem Telefonieren. Diese Funktion ist keine klassische App, gehört aber für mich zur wichtigsten Ausstattung meines Handys. Das ist beispielsweise der Fall, wenn ich wieder einmal in die falsche Richtung gefahren bin und kurz mitteilen muss, dass ich leider (ein bisschen) zu spät komme. Nicht nur einmal, ist mir das passiert… Deshalb wäre ich ohne eine Kartenfunktion wie Google Maps auch hoffnungslos verloren. Die Rettung für Menschen, die keine Orientierung haben – so wie ich. Nicht wegzudenken ist für mich auch der Nachrichtendienst Whatsapp. Schnell ist eine Gruppe erstellt und es wird sich unkompliziert, ohne über viele Ecken gehen zu müssen, ausgetauscht. Oft benutze ich auch die App der Tagesschau. Dort gibt es beispielsweise in 100 Sekunden ein kleines Video, das die wichtigsten Ereignisse kurz zusammenfasst – so bleiben selbst Nachrichten-Muffel auf dem neuesten Stand.

Von Zalando über Snapchat bis Spotify

Das erste Mal habe ich mein Smartphone allerdings schon nach dem Aufstehen in der Hand. Ich beginne meinen Tag gerne mit Musik. Dabei hilft unter anderem Spotify. Ob Musik, wo immer man sie will, nun wirklich wichtig oder notwendig ist – darüber lässt sich streiten. Ich will es aber trotzdem nicht mehr missen müssen. Eine besondere Obsession ist bei mir auch aktuell die Zalando-App. Unterhaltung für zwischen durch, Inspiration für neue Klamotten-Trends oder Shoppinghelfer. Seit ich mir in diesem Jahr, erheblich mehr Termine merken muss, benutze ich zusätzlich zu einem analogen Kalender, auch einen digitalen.

Doch genug von mir: Die 18-jährige Viola von Heyden aus Steinheim benutzt beispielsweise am häufigsten Apps, die der Kontaktaufnahme und Beziehungspflege mit Freunden dienen. „Das sind für mich Whatsapp und Snapchat.“ Über den Chat-Dienst Whatsapp laufen bei ihr kurze Absprachen. „Manchmal schreibt man aber auch ewig hin und her und führt richtig tiefsinnige Gespräche“, sagt sie.

Snapchat hingegen zeigt gegenseitige Momentaufnahmen des Tages in Bilderform. Viola erklärt: „So kann man einfach und schnell mit vielen Menschen gleichzeitig in Kontakt bleiben.“ Zum Zeitvertreib benutzt sie außerdem Instagram, eine Plattform zum teilen von Videos und Bildern und Jodel, eine App mit anonymen Beiträgen aus der unmittelbaren Umgebung. „Suchtpotenzial und Ablenkungsfaktor sind sehr hoch“, verrät sie und lacht.

Nun zu meinem Fazit: Manchmal finde ich es schade, dass das Smartphone immer gegenwärtig ist und meinen Alltag bestimmt. Gleichzeitig muss ich zugeben, ohne mein Handy komme ich auch nicht mehr aus. Es erleichtert mir mein Leben in vielen Aspekten, vor allem bei organisatorischen Aufgaben. Trotz vieler nützlicher Funktionen, ist es umso schöner, auch mal einen Tag offline zu sein und den Moment zu genießen.

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