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23.06.2009

Millionen-Regen fürs Schwäbische Donautal

Landkreis Viele dürften am gestrigen Dienstag über den Dauerregen geschimpft haben. Für das Projekt "Schwäbisches Donautal", das gestern in Bonn mit dem "idee.natur - Zukunftspreis Naturschutz" ausgezeichnet wurde, hatten die Schauer nicht nur symbolische Bedeutung. So fließen in den kommenden Jahren etwa zehn Millionen Euro aus dem Bundesumwelt- und Bundeslandwirtschaftsministerium in die Region. Damit soll auch für mehr Wasserrückhalt im Auwald gesorgt werden. Das Anschwellen der Bäche und Flüsse verdeutlichte gestern die Notwendigkeit des Naturschutzprojekts. Bei der Umsetzung des Vorhabens soll mehr Wasser in den Auwald geleitet werden.

Der Vorsitzende des Vereins Donautal-Aktiv, Landrat Leo Schrell, nahm gestern im Gartenschlösschen in Bonn-Bad Godesberg die Siegerurkunde und die Zuwendungsbescheide in Empfang. Dabei waren auch Landtagsabgeordneter Georg Winter und Leipheims Bürgermeister Christian Konrad, der Vorsitzende der am Projekt beteiligten Arge Schwäbisches Donaumoos. "Es ist ein schöner Tag für das Donautal, und es war eine sehr schöne Veranstaltung", sagte Landrat Schrell: "Wir sind ein wenig stolz, dass wir das zustande gebracht haben." Mit der Millionen-Förderung können die Auwälder entlang der Donau renaturiert werden. Artgerechte Bäume sollen gepflanzt, Flutmulden und Altwasser reaktiviert werden. Außerdem geht es darum, Touristen in die Auwald-Region zu locken. "Und wir wollen Produkte aus dem Donautal vermarkten", so Schrell. Euphorisch war auch MdL Georg Winter: "Dass wir das geschafft haben, ist ein Riesenerfolg."

Beim Bundeswettbewerb "idee.natur" gab es anfangs 122 Mitbewerber, das "Schwäbische Donautal" gelangte schließlich unter die letzten Fünf, denen nun der Geldregen des Bundes zuteil wird. Das Schwäbische Donautal mit seinem bedeutenden Auwaldvorkommen setzte sich dabei im Bereich Wälder durch. Winter: "Unter den fünf prämierten Projekten bundesweit, sind zwei in Bayerisch-Schwaben." Ausgezeichnet wurde auch die Allgäuer Moorallianz. "Kommentar

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