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Bergheim

21.09.2018

Mit 82 Jahren, Tempo 220 und alten Reifen aufs Podest gerast

Motorsportler Michael  Widmann, 82, aus Bergheim.
Bild: Karl Aumiller

Ob er das Saisonfinale bestreitet, lässt Michael Widmann aus Bergheim offen. "Da müsste ich mir wohl neue Reifen kaufen. Mal überlegen, ob sich das rentiert."

Für sein Comeback nach einem Jahr Rennpause wegen Hüftproblemen hat sich Michael Widmann keine neuen Reifen zugelegt: „Die alten sind zwar abgefahren, aber gut genug, um zu sehen, ob ich noch mithalten kann.“

Fazit: Der inzwischen 82 Jahre alte Motorsportler aus der Bergheimer PS-Schmiede kann! Mit seinem 190 PS starken und 220 Stundenkilometer schnellen Alfasud Sprint wurde Widmann kürzlich auf dem Salzburgring Dritter (Klasse Spezialtourenwagen bis 1600 Kubikzentimeter) beim Histo-Cup Austria, einer Rennserie für historische Autos (Baujahr bis 1981). Vor ihm auf dem Podest ein 24- und ein 27-Jähriger.

Ob Widmann das Saisonfinale Anfang Oktober im österreichischen Spielberg bestreitet, lässt er noch offen. „Da müsste ich mir wohl neue Reifen kaufen. Mal überlegen, ob sich das rentiert. Ich fahre ja heuer nicht um die Meisterschaft. Der Ehrgeiz ist deshalb nicht mehr so groß.“ Zumal der Bergheimer in den 80ern des vergangenen Jahrtausends bereits Histo-Cup-Gesamtsieger war. Und nächste Saison? Widmann: „Im Winter ist genug Zeit, mir das zu überlegen …“

Vor einiger Zeit haben wir ein Porträt über Widmann veröffentlicht: Der schnellste Senior im Landkreis

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