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Aktionswoche

24.09.2011

Mit Atemschutzmaske ins Feuer

Was ist bei einem Wohnzimmerbrand zu tun? Das trainieren rund 130 Feuerwehrleute aus dem ganzen Landkreis in einer mobilen Brandübungsanlage in Gundelfingen.
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Was ist bei einem Wohnzimmerbrand zu tun? Das trainieren rund 130 Feuerwehrleute aus dem ganzen Landkreis in einer mobilen Brandübungsanlage in Gundelfingen.

Feuerwehrleute proben in Gundelfingen den Ernstfall

Gundelfingen Einen „heißen Tag“ versprach ODR-Vorstand Frank Hose gestern den rund 130 Feuerwehrleuten aus dem ganzen Landkreis mit einem Augenzwinkern. In einer mobilen Brandübungsanlage des Stromversorgers EnBW ODR Ellwangen übten sie gestern, wie man mit Atemschutzgerät unter beengten Verhältnissen, wenig Licht und vor allem bei Temperaturen bis zu 500 Grad Celsius Brände löscht.

Kreisbrandrat Frank Schmidt ist von der Übungsmöglichkeit auf dem Gelände der Firma Gartner Gundelfingen angetan. Den Umgang mit Atemschutz und in Flammenschutzkleidung übe man sonst nur mit Disconebel – ohne die extreme Hitze. Da man aber mit der Spezialausrüstung theoretisch eine gewisse Zeit durch Feuer gehen könnte, sei es wichtig, ein Gefühl für die Hitze zu entwickeln, um im Ernstfall selbst geschützt zu sein, erklärte Schmidt.

Wie sich die simulierten Brände von Treppen, Decke oder Bett anfühlen, konnten unter anderem Landrat Leo Schrell, Gundelfingens Bürgermeister Franz Kukla und der Produktionsleiter bei Gartner, Uwe Brink, in dem rußschwarzen Container erfahren. Mit Feuerwehrjacken ausgestattet und auf dem Boden hockend spürten sie, wie die rauschenden Flammen von der Decke immer heißer wurden.

Die Mitglieder von insgesamt 19 Freiwilligen und zwei Werksfeuerwehren aus dem Dillinger Landkreis probten dann gezielt, was zu tun ist, wenn ein Gaszähler im Keller eines Hauses brennt oder eine alte Bettstatt im Wohnzimmer in Flammen steht. Ausgerüstet mit Atemschutzmasken, speziellen Handschuhen, Stiefeln und Helmen starten sie in Zweierteams die einzelnen Übungen. Etwa 15 Minuten dauert es, bis das Feuer gelöscht und der Einsatz damit beendet ist. Verfolgen können das Interessierte auch noch heute von acht bis 18 Uhr auf Bildschirmen vor dem Containerbau. "Kommentar Seite 25

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Mehr Bilder von der Feuerwehrübung in Gundelfingen unter www.donau-zeitung.de/bilder.

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