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07.03.2009

Mit Kinderkleidung Mütter und arme Kinder glücklich machen

Gundelfingen (ziss) - T-Shirts, Pullover und Kappen, unsere Zeitungsente Paula Print stöbert mit ihrem Schnabel durch einen Stapel Kinderkleidung.

Das alles und noch viel mehr gibt es beim heutigen Kinderkleider-Basar in Gundelfingen zu kaufen. Paula hat schon einmal vorab einen Blick auf die Ware geworfen und dabei noch einiges Interessantes über den Markt erfahren. Denn der Markt feiert Jubiläum. Es ist die 40. Veranstaltung im 20. Jahr.

Die Idee dazu hatte eine Gruppe von Frauen, deren Kinder den Kindergarten St. Martin besuchten. "Der Bedarf war einfach da. Früher gab es ja nicht in jedem Ort solch einen Basar. Die Kinder wachsen jedes halbe Jahr aus der Kleidung heraus. Dann ist sie noch pfenniggut und wird aber nicht mehr gebraucht", erklärt Elvira Förg unserer Zeitungsente. "Das ist ja praktisch. Dann kann man den Kleiderschrank leeren und andere Kinder haben auch noch etwas davon", quakt Paula Print.

Tausende Euro an Einnahmen für guten Zweck gespendet

Mit Kinderkleidung Mütter und arme Kinder glücklich machen

"Es haben nicht nur Mütter etwas davon. Die Einnahmen von der Tischmiete und vom Kaffee- und Kuchenverkauf kommen immer einem guten Zweck zugute", fügt Elvira Förg an. Tausende von Euro seien so schon zusammengekommen, erfährt Paula und macht ganz große Augen. "So viel Geld", staunt sie. "Ja, alle helfen zusammen. Derzeit sind es 13 Frauen und ihre Familien. Außerdem kommt uns die Stadt Gundelfingen auch entgegen. Sonst könnten wir gar nicht so viel dem guten Zweck zukommen lassen", betont Elvira Förg. Ein SOS-Kinderdorf in Israel, eine Schwester in Albanien und die Ukrainehilfe von Marianne Richter hätten schon von ihrem Basar profitiert. Nicht nur durch die Einnahmen. Die Kicklingerin erhält auch Kinderkleidung, die nicht verkauft wurde. "Am Ende des Basar gibt es eine Durchsage. Nicht verkaufte Ware kann da gelassen werden. Wir geben sie dann an Marianne Richter weiter, die sie mit in die Ukraine nimmt", so Förg.

Sie und Josefine von Janotta gehören zu den Gründungsmitgliedern, die die Interessengemeinschaft "Aktive Junge Familien" vor zwei Jahrzehnten ins Leben gerufen haben. Heike Lindemayr hilft das vierte Mal mit. Diesmal verkauft die Mutter von zwei Söhnen auch etwas bei dem Basar. "Das sind alles meine Sachen", sagt Sohn Lucas (4) und zeigt Paula seine Kleidung. "Ich will keinen Reibach machen, aber die Kleidung ist noch gut. Mein Sohn ist aus den Sachen herausgewachsen. Die brauche ich nicht mehr", sagt sie.

Der Markt findet am heutigen Samstag, von 14 bis 16 Uhr, in der Gundelfinger Brenzhalle statt.

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