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Dillingen

31.08.2015

Mittags war das Bier aus

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3 Bilder
Bei Stephan und Heidi Fischer aus Dillingen gab es zum Mittagessen gestern Kässpatzen, Veggieburger und einen etwas undurchsichtigen Drink.
Bild: Cordula Homann

Das Dillikat-Festival feierte am Sonntag eine erfolgreiche Premiere

Dillingen Mit so vielen Besuchern hatte beim ersten Dillikat-Festival wohl keiner gerechnet. Bereits um 12.30 Uhr ging gestern im Taxispark das Bier aus und erste Gerichte wurden knapp – so groß war die Nachfrage nach Radler, Chili con Carne und Co.

Doch es gab leckere Alternativen, etwa Rosenblütensekt oder grünen Powersmoothie zu trinken oder veganen Eier- oder bunten Linsensalat zu essen – wenn man an den teils langen Schlangen durchhielt. Bei Tobias Wagner vom Biolandhof Wagner in Oberthürheim waren Wienerle und Wurstsemmeln besonders gefragt. „Ich hätte nie gedacht, dass so viel los ist“, sagte Wagner und orderte per Handy zuhause Nachschub. Peter Gerstetter aus Dillingen und Rita Greiner aus Gundelfingen hatten sich für Kässpatzen entschieden, doch ein Ziegenkäse vom Ziegenhof und ein Smoothie zum Nachtisch war auch noch geplant. Beide waren von dem Festival begeistert und auch die Dillingerin Erna Lipp hofft, dass das Dillikat zu einer festen Einrichtung wird. „Der Taxispark passt, die Atmosphäre ist heimelig und die Musik sehr schön. Es ist richtig klasse“, schwärmte Peter Gerstetter. Mit am Tisch saß Elisabeth Schneider, der die kulinarische Auswahl auch sehr gut gefiel, die jedoch anregte, beim nächsten Dillikat sollten die Anbieter vorher mehr einkaufen. „Es geht vieles schnell aus.“ Dann sprang sie vom Biertisch auf – und verfolgte gespannt eine Yoga-Aufführung.

Überrascht von der gemütlichen Atmosphäre waren auch Katharina Bertenbreiter aus Lauingen, die mit dem knapp zweijährigen Sohn Valentin gekommen war. „Das Ambiente ist toll, ich war zuletzt als Kind mal beim Lampionfest da“, erzählte Katharina Bertenbreiter. Ihre Freundin Stefanie Mayr aus Augsburg mit ihrer sechs Monate alten Tochter Elisabeth fand es super, dass so viele Anbieter regionaler Bioprodukte auf einem Markt versammelt sind.

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Und es gab nicht nur etwas zu essen. Wohlfühlkörbchen, etwa mit Johanniskrautöl und Informationen über Weidenflechtkurse boten die beiden Gewässerführerinnen Silvia Thran aus Hermaringen und Erika Wiedmann aus Dischingen an. Sie lobten das „spannende Gesamtkonzept“ des Festivals.

Über „vegane Gärten“ informierten Bernhard Scholl und Ursula Maria Gérard aus Emersacker. „Wir verwenden keine tierischen Dünge- und überhaupt keine Spritzmittel und pflanzen, was die vegane Lebensweise unterstützt“, erklärte Bernhard Scholl. Dazu gehört zum Beispiel der Baumspinat, der wie Spinat schmeckt, fleißig wächst und eine echte Powerpflanze sei. Auch er war mit der Resonanz an seinem Stand zufrieden. „Hier ist ein Publikum, das Freude hat am Garten und an guter Ernährung.“ Und an der guten Musik. Am Stand des Dienstleiters aus Emersacker direkt neben der Bühne, wippten die Zuschauer immer wieder im Takt mit oder applaudierten den Bands, von denen manche zum allerersten Mal auftrat.

Völlig überwältigt waren die Organisatoren des Festivals. Dreimal musste Joachim Hien Getränke nachbestellen. „Das Festival übertrifft alle Erwartungen“, sagte er am Abend. Seraphia Gruber kündigte an: Nach dem großen Erfolg will die Gruppe bald einen Verein gründen.

Bilder vom Festival

finden Sie im Internet unter

donau-zeitung.de/bilder

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