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Dillingen

28.01.2020

Museum Spezial: Die Marienverehrung in Dillingen

Mariendarstellungen in Dillingen: oben links ein Stuckrelief in der Königstraße etwa aus dem Jahr 1480, rechts daneben das Gemälde „Krönung Marias“ von Georg Ernst Strohmair im Rathaus. Links unten ist der Bildstock an der Dillinger Donaubrücke zu sehen.
Foto: Werner Gutmair

Werner Gutmair zeigt, wo wir der Muttergottes in der Kreisstadt begegnen. Was der Termin mit einem Fest aus dem 5. Jahrhundert zu tun hat.

In der Reihe „Museum Spezial“ im Stadt- und Hochstiftmuseum Dillingen steht am Sonntag, 2. Februar, 15 Uhr, das Referat „Wo begegnen wir der Muttergottes in Dillingen?“ auf dem Programm.

Wieso der Termin ein besonderer Tag ist

Der Museumsarbeitskreis hat den Termin bewusst so gewählt, weil an diesem Tag seit dem 5. Jahrhundert das Fest Mariä Lichtmess gefeiert wird. Dabei kommt die weihnachtliche Lichtsymbolik nochmals zur Geltung; gleichzeitig endet die Weihnachtszeit. Der Referent Werner Gutmair stellt eine Auswahl von Mariendarstellungen aus sechs Jahrhunderten in Kirchen, Bildstöcken, Hausmadonnen und Wegekapellen in der Kernstadt und allen Stadtteilen vor. Die Abbildungen reichen zeitlich von einem Stuckrelief in der Königstraße von etwa 1480 bis zu dem Marienbrunnen im Jakobstal aus dem Jahr 2000. Dazu kommen Exponate aus dem Museum.

Wo uns in Dillingen überall die Marienverehrung begegnet

Die unterschiedlichsten Darstellungen sind nicht nur Zeugen des Glaubens, sondern überwiegend auch, wie aus den Namen der Künstler geschlossen werden darf, kunsthistorisch bedeutende Werke. Sie sind jedoch auch ein Ausdruck jahrhundertelanger Marienverehrung in Dillingen, wo Maria um ihre Fürsprache gebeten, ihr aber auch gedankt wird. Es sind auch Zeichen der Erinnerung und des damit verbundenen Dankes, wie zum Beispiel beim Bildstock an der Dillinger Donaubrücke.

Die Marienverehrung zeigt sich weiter etwa im Bildprogramm der Studienkirche und des Goldenen Saales der früheren Universität. Orte der Marienverehrung waren und sind die Wallfahrt zur Muttergottes von Re in der früheren Kapuzinerkirche und „Zu Unserer Lieben Frau im Moos“ in Kicklingen. Nicht zuletzt steht im Rathaus das großformatige Ölgemälde „Krönung Marias“ von Georg Ernst Strohmair von 1610 dafür. (pm)

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