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Konzert

15.07.2014

Musikalische Köstlichkeiten serviert

Die Bigband „Jazz Spätzla“ der Musikschule Offingen wusste bei ihrem Konzert im Rittersaal von Schloss Höchstädt musikalisch zu überzeugen. Das Publikum belohnte die Musikerinnen und Musiker mit tosendem Beifall.
Bild: von Weitershausen

Die Bigband „Jazz Spätzla“ gastierte mit fetziger Musik in Höchstädt

Ein vielseitiges musikalisches Menü servierten die jungen Musikerinnen und Musiker der Bigband „Jazz Spätzla“ im Rittersaal von Schloss Höchstädt ihrem kundigen Publikum. Über zwei Stunden präsentierten die Mitglieder der Bigband der Musikschule Offingen-Gundremmingen unter der temperamentvollen Leitung von Klaus Schlander Kostproben ihres musikalischen Könnens.

Im ersten Teil des Abends überzeugte die Bigband mit Klassikern des Swing und Jazz von Glenn Miller, Benny Goodman oder Duke Ellington. Dabei entwickelten die Musikerinnen und Musiker trotz der schwierigen Akustik im Saal große Spielfreude und versetzten ihr Publikum in Beifallslaune. Bereits mit dem Anstimmen des legendären „St. Louis Blues“, gefolgt von den Glenn Miller Klassikern „Moonlight Serenade“ und „In the mood“ zeigte sich das große instrumentale Können der Bandmitglieder, und als Sängerin Monika Reichelstdorfer ihr „Dream a little Dream of me“ in das Mikrofon hauchte, zeigte sich, dass hier auch beachtliches gesangliches Können vorhanden ist.

Mehrfach unterstützt von Sarah Kränzle und Juliet Eberle wagte sich die Leadsängerin auch an schwierige Kost wie etwa „Mack the knife“ aus der Dreigroschenoper oder den Blues „What a difference a day made“, was sie mit ihrer ausdrucksstarken Stimme bravourös bewältigte. Doch nicht nur die drei Sängerinnen überzeugten, auch Alexander Kussmaul zeigte, über welch großes stimmliches Repertoire er verfügt, was besonders bei seinen Songs „Save the last dance for me“ und „Spinning wheels“ eindrucksvoll zu hören war.

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Im zweiten Teil des Konzerts stand neben Swing und Blues auch Funk und Rock auf dem Programm, wobei sich die Bandmitglieder gegenseitig inspirierten, was sich besonders bei den zahlreichen Instrumentalsolis erfrischend bemerkbar machte. Ein Wermutstropfen hatte sich jedoch auch in diesem besonderen Musikmenü breitgemacht. Geplant als Freiluftkonzert im Schlosshof musste die Bigband wegen der unsicheren Wetterlage in den Rittersaal umziehen, der jedoch mit seiner Akustik für solche Veranstaltungen überfordert zu sein scheint.

Dies zeigte sich besonders bei den Funk- und Rock-Nummern, die trotz sauberen instrumentalen Spiels nicht ganz das klangliche Niveau erreichten wie die Swing-, Blues- und Jazznummern zuvor. Darüber hinaus hätte das Konzert mehr Publikum verdient, denn der Rittersaal war nur bis zur Hälfte besetzt.

Dennoch gab es tosenden Beifall am Ende für Musiker, Sängerinnen und Sänger und ohne Zugaben kam die Bigband nicht von der Bühne. Ein musikalisches Menü, serviert von jungen Musikerinnen und Musikern, die alle ihre Instrumente virtuos beherrschen und im Zusammenspiel brillieren.

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