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Konzert

30.12.2019

Musikalischer Schlusspunkt der Weihnachtsfesttage

Nach dem Weihnachtskonzert in Aislingen, im Bild von links: Theresa Feistle und Elisabeth Sturm (Krippenspielkinder), Jürgen Maier (Gesangvereine), Franz Schipf (Musikverein), Annerose Sturm (Cantare).
Bild: Hermann Sturm

Rund 100 Akteure singen und spielen in Aislingen

Mit der „Jupiter Hymn“ eröffnete der Musikverein Markt Aislingen unter der Leitung von Franz Schipf das traditionelle Weihnachtskonzert in der Pfarrkirche St. Georg Aislingen. Im Anschluss begrüßte Hermann Sturm im Namen der Akteure die zahlreichen Besucher des Konzerts. Sein besonderer Gruß galt dem Hausherren Pfarrer Josef Kühn, Bürgermeister Jürgen Kopriva, seiner Stellvertreterin Andrea Sailer, sowie Bürgermeister Fritz Käßmeyer aus Glött.

Der Chor Cantare brachte in seinem ersten Konzertbeitrag „Das wünsch ich dir“ viele gute Wünsche mit. Im Anschluss intonierten die Sängerinnen und Sänger den Weihnachtsklassiker „O du fröhliche“ a cappella. Im krassen Gegensatz dazu entführten die Musiker die Zuhörer daraufhin in die Welt der Indianer. Das Stück „Dakota“ stellte die Höhen und Tiefen dieser Kultur in fünf Sätzen vor.

Nun standen die Männerchöre aus Eppisburg und Aislingen unter dem Dirigat von Jürgen Maier auf dem Programm. In „Ehre sei Gott in der Höhe!“ lobpreisten die Männerstimmen Gott und besangen das Kind, das Frieden auf die Erde bringen soll. Durch das wohlbekannte Lied von Dietrich Bonhoeffer – „Von guten Mächten“ – klang der Wunsch, dass Gott mit uns gehen will in ein neues Jahr. Anschließend wanderte in „Musik für Michaela“ eine einfache Melodie durch die Reihen der Blasmusiker. Die berührenden Klänge von Pavel Stanék schöpften die Möglichkeiten des Orchesters aus.

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Die Konzertbesucher wurden daraufhin von 15 Kinderstimmen in den Bann gezogen. Diese trugen drei Lieder aus dem diesjährigen Krippenspiel vor. Zunächst machten sie auf den Bethlehemstern als „Zeichen des Himmels“ aufmerksam, ehe sie in „Das Kind im Stall“ einen Ausblick darauf gaben, was Jesus bewirken wird. Zum Abschluss erzählten die Kinder in „Wenn der Himmel unser Herz erreicht“ eindrucksvoll, wie sich Dinge verändern können, sobald der Himmel das Herz erreicht.

Mit „Gloria in excelsis deo“ hörten die Gäste dann einen weiteren Weihnachtsklassiker – vorgetragen vom Musikverein. Unter der Leitung von Annerose Sturm sprach der Chor Cantare mit „Gott sei über dir“ einen Segenswunsch aus. „Lenas sång – Fly with me“ bildete den Abschluss seines Auftritts und drückte den Glauben an die Kraft der Liebe aus.

Pfarrer Josef Kühn lenkte den Blick in seinem Beitrag auf die Gedanken von Josef. Nach der Geburt Jesu muss er an die frische Luft, raus aus dem Stall. Er ist überwältigt und vielleicht sogar etwas überfordert von den Geschehnissen. Mit dem Auftauchen der ersten Besucher im Stall verfliegen seine Sorgen jedoch und er kann wieder glauben. Die Gesangvereine vertonten in „Machet die Tore weit“ [, dass der König der Ehren einziehe] den Psalm 24. Ihr Konzertbeitrag endete schließlich mit dem Spiritual „Geh ruf es von den Bergen“, der deutschen Fassung des Gospels „Go tell in on the mountain“. Nach einigen Worten des Dankes durch Hermann Sturm stimmten alle Akteure und Konzertbesucher traditionell in das Lied „Stille Nacht“ ein. Einzig im Schein der Weihnachtsbeleuchtung endeten das Konzert und auch die Weihnachtsfesttage dadurch in einer fantastischen Atmosphäre. (EST)

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