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Schulkonzert

18.02.2015

Musikalisches Feuerwerk gezündet

Im voll besetzten Dillinger Stadtsaal gab das Dillinger St.-Bonaventura-Gymnasium sein Frühjahrskonzert und begeisterte dabei die Zuhörer.
Bild: Gratzl/Bona

St.-Bonaventura-Gymnasium spielte vor vollem Stadtsaal in Dillingen

Dass die Schulkonzerte des St.-Bonaventura-Gymnasiums ein Garant für musikalische Höchstleistungen sind, hat sich mit der jüngsten Veranstaltung wieder einmal auf sehr eindrucksvolle Art erwiesen. Was die Ensembles in einem eineinhalbstündigen Programmfeuerwerk darboten, übertraf die hoch gesteckten Erwartungen nochmals bei Weitem.

In seiner Begrüßung versprach Schulleiter Franz Haider dem Publikum im voll besetzten Stadtsaal ein bunt gemischtes Programm, das teilweise auch Beiträge hätte, die mutig wären. Unter den Ehrengästen konnte er unter anderem Oberbürgermeister Frank Kunz und Schwester Bernhild Schuster von den Dillinger Franziskanerinnen begrüßen. Angefangen von den Kleinsten, der Chorklasse „PrimaBona“(Chor der 5.und 6. Klassen), über Konzertchor, Streichorchester und Big Band - die höchst niveauvollen Beiträge der sehr bunten Mischung des Programms aus ernster und Unterhaltungsmusik sorgten von Anfang an für eine begeisterte Stimmung bei der Zuhörerschaft.

Den Auftakt bildeten die drei Pop-Arrangements („Final Countdown“, „Rolling in the Deep“, „Music from Frozen“) des Streichorchesters unter der Leitung von Regine Eller, verstärkt durch eine Rhythmusgruppe. Hier zeigte sich der homogene Streicherklang eines stabilen Ensembles.

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Die Chorklasse „PrimaBona“ (5./6. Klassen) begeisterte mit einer musikalischen Rezitation des „Zauberlehrling“ und der Vertonung von Hoffmann von Fallerslebens kleiner Geige. Dass Rechenregeln nicht nur trockener Stoff sein müssen, zeigte der aus ca. 100 Kindern bestehende Chor mit der Vertonung und einem Rap zur „Punkt vor Strich - Regel“. Ein begeisterter Haufen kleiner Sängerinnen und Sänger bewiesen das Ergebnis einer hochwertigen stimmbildnerischen Arbeit durch ihre Chorleiterin Alexandra Finck. Eindrucksvolle Bilder, gemalt von einigen Schülerinnen, untermauerten das musikalische Geschehen.

Dass Chorerziehung am Bona eine lineare Struktur aufweist, also von der einen fachkundigen Hand in die nächste übergeht, bewiesen in der Folge die Beiträge des Konzertchors BonaVoce (8.-12. Klassen). Mit einem Jodler betraten die sehr gut geschulten 60 Sängerinnen und Sänger die Bühne, um dann die Frage zu stellen, was denn mit einem „Drunken Sailor“ zu tun sei. Mit „Amore“ von Bartholomäus Bibberbaum alias Wolfram Buchenberg, trafen Chorleiter Michael Finck und sein Ensemble förmlich die Herzen und Nerven des Publikums. Auch hier verstärkten Bilder in Form von Karikaturen des Kunsterziehers Helmut Ullrich die Vorstellung des schweißtreibenden Geschehens.

Das „Gloria“ von John Rutter verband den Konzertchor mit einer Bläser- und Percussions-Besetzung, unterstützt auch hier von Alexandra Finck am Flügel. Souverän steuerte Chorleiter Michael Finck die von Rainer Hauf bestens vorbereiteten Blasmusiker und seinen Konzertchor durch die rhythmisch und tonlich anspruchsvolle Höchststufenliteratur, die großen Eindruck hinterließ.

Nach der Pause trat die Big Band in gewohnt schwungvollem Stil und bestens vorbereitet mit drei Arrangements („Dankeschön Bert Kämpfert“, „El Bimbo“ und „Hair Selection“) auf. Ensembleleiter Rainer Hauf dirigierte inspirierend und arbeitete mit den Schülerinnen und Schülern die Besonderheiten der Stücke plastisch heraus. Instrumentalsolisten konnten durch ihre überzeugenden Einwürfe Zwischen-Applaus für sich einheimsen.

Den Abschluss bildete das symphonische Orchester mit „Star Wars“ und einer Zusammenstellung von Stücken aus der „West Side Story“. Auch nach diesem überzeugenden Auftritt forderte das Publikum Zugaben, denen die Musiker selbstverständlich nachkamen. (pm)

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