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22.05.2018

Musikalisches Loblied in vielen Facetten

Der Musikverein Haunsheim stellte sein Konzert in der Dreifaltigkeitskirche unter das Motto „Laudate dominum“.
Bild: Uwe Kaipf

Musikverein Haunsheim begeistert bei Kirchenkonzert

„Laudate dominum –Lobe den Herrn“ hieß es beim Kirchenkonzert des Musikvereins Haunsheim in der Haunsheimer Dreifaltigkeitskirche. Pfarrer Axel Schmidt stimmte auf das Motto des Abends ein.

Dirigent Uwe Kaipf hatte eine Fantasie über den bekannten Choral „Lobe den Herren“ in den Mittelpunkt des Konzertes gestellt. Weitere bekannte und weniger geläufige Melodien zu den Themen Lobpreisung, Ehrerbietung und Bewunderung ergänzten die Aufführung. Die 32 Musiker des örtlichen Musikvereins zeigten eine erstaunliche Bandbreite in der von Spielfreude und Ausdrucksstärke geprägten Darbietung. So wuchtig und klanggewaltig die fanfaren-ähnliche Eröffnung mit der „Festival Overture“ von Hans van der Heide ertönte, so zart und dynamisch abwechslungsreich gestaltete das Blasorchester die bekannte „Barcarole“ aus Hoffmanns Erzählungen. Mit zwei solistischen Werken stellten drei Musikerinnen ihr Können unter Beweis: Zunächst überraschte Teresa Gönner am E-Piano mit der Ballade „The seal lullaby“, einem Wiegenlied über die Robbe von Eric Whitacre.

Die zurückhaltende Begleitung des Orchesters, die sich im Mittelteil zu einem ersten Höhepunkt hin steigerte, wich am Ende wieder einem Piano-Solo. Nicht weniger entspannt verzückten die beiden Flötistinnen Claudia Bösch und Petra Meule beim Blumenduett aus der Oper „Lakmé“ mit ihren Querflöten und der bekannten Melodie aus der Feder von Leo Delibes. Ein Novum beim diesjährigen Konzert war auch die Beteiligung des Publikums, das bei den beiden Kirchenliedern „Herr deine Liebe“ und „Ins Wasser fällt ein Stein“ tatkräftig mit Gesang die Arrangements von Kurt Gäble unterstützte.

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Dazwischen erhielt das zentrale Werk „Song of Adoration – eine Fantasie über den Choral Lobe den Herren“ den gebührenden Platz. Die fulminante Bearbeitung des Chorales von Roland Kernen griff das Thema des Chorales in verschiedenen Taktarten auf und gipfelte in einem überwältigenden Grandioso des Orchesters. Mit den originalen Blasmusikkompositionen „Golden Pass“ von Jacob de Haan und dem Tanz des Blauwals „Dance of the whale“ von Philip Sparke setzten die Haunsheimer weitere interessante Akzente in ihrem Programm, das mit „Il signore e con te“ von Kees Vlak einen harmonischen Schlusspunkt fand.

Der lang anhaltende Schlussapplaus bestätigte die gelungene Gestaltung dieser Konzertstunde. (pm)

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