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Doppeljubiläum

18.06.2012

Musterbeispiel für Arbeit mit Herz

Gratulationen zum Doppeljubiläum (von links): Dieter Egger (stellvertretender AWO-Vorstandsvorsitzender), stellvertretender Landrat Alfred Schneid, Paulus Gruber (AWO-Kreisverband Dillingen), Bürgermeisterin Hildegard Wanner, Eberhard Gulde (AWO-Vorstandsvorsitzender), Heimleiterin Maria Fischer-Niebler und Dr. Heinz Münzenrieder (AWO-Vorsitzender des Präsidiums).
Bild: Bronnhuber

Seniorenheim und Ortsverband der AWO Höchstädt feierten am Samstag

Höchstädt Rote Rosen standen auf den Tischen, Frauen trugen rote T-Shirts oder Hosen und auch Pfarrer Alois Roßmanith „sah rot“. Am vergangenen Samstag gab diese Farbe in Höchstädt den Ton an. Der Grund: Das AWO-Seniorenheim feierte 40-jähriges Bestehen, der Ortsverein blickte auf 65 Jahre zurück. Dieses Doppeljubiläum wurde in einem Festzelt groß gefeiert – ganz nach dem Motto „Arbeit mit Herz“. In einem feierlichen Gottesdienst, der von der Orchestervereinigung Höchstädt-Binswangen umrahmt wurde, sprachen Pfarrer Roßmanith und Pfarrer Jochen Eberhardt ihren Segen aus.

Dabei bedachten die Geistlichen nicht nur den Bewohnern, sondern vor allem den vielen Mitarbeiten und ehrenamtlichen Helfern im Verein. „Jeder Mensch hat einen schlechten Tag. Wie kann man sich das offene, warme Herz bewahren?“, fragte Eberhardt. Seine Antwort: „Gott ist es. Er weiß auch, dass der Mensch manchmal sein Herz schließt, um sich zu schützen.“ Dass die vielen Mitglieder des AWO-Ortsvereins oder auch die Fachkräfte im Seniorenheim ihre Arbeit immer mit Herz erfüllen, dafür bedankte sich Dr. Heinz Münzenrieder, Vorsitzender des Präsidiums und Verwaltungsrates der AWO Schwaben: „Ich bedanke mich für die großartige Leistung in all den Jahren.“ Er betonte, dass der große Vorteil der AWO die Zusammenarbeit von Ehrenamtlichen und Fachkräften ausmache. Er sagte aber auch, dass das Älterwerden in Zukunft eine Herausforderung werde. „Es ergeben sich aber auch neue Perspektiven“, so Münzenrieder.

Ein Glücksfall für die Donaustadt

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Stellvertretender Landrat Alfred Schneid drückte dies so aus: „Alles wird teurer und es gibt immer weniger Geld.“ Deshalb sei gerade die AWO ein Musterbeispiel für Arbeit mit Herz. Und er sprach aus Erfahrung: „Meine Mutter war 15 Jahre behindert und wurde auch von Mitarbeitern der AWO betreut. Es war immer eine Freude.“ Für die Stadt Höchstädt sei sowohl der Ortsverband also auch das Heim ein Glücksfall. Dem konnte Bürgermeisterin Hildegard Wanner nur zustimmen: „Die AWO ist ein Gewinn für alle.“ Der Arbeiterwohlverband sei eine unverzichtbare Größe im Stadtgeschehen. Wanner sagte, dass es sowohl das Seniorenheim als auch der Ortsverband in all den Jahren immer verstanden habe, sich der Not, die sich verändert habe, anzupassen. „Denn die Bedürfnisse sind nicht weniger geworden.“

Den Glückwünschen schloss sich auch Paulus Gruber, Vorsitzender Kreisverband Dillingen, an: „Es wird hervorragende Arbeit geleistet und ich kann mit gutem Gewissen sagen, dass wir stolz auf unser Zugpferd in Höchstädt sind.“ Der Ortsverband hat die meisten Mitglieder im Kreis. Er hob bei seiner Festrede auch die kürzliche Benotung des Seniorenheimes durch eine Institution hervor. „Note 1,9. Da kann man nur gratulieren.“ Darüber freute sich auch Maria Fischer-Niebler, Heimleiterin und Vorsitzende des Ortsverbandes. Sie nahm das Doppeljubiläum zum Anlass, um einen Werbeslogan zu zitieren: „Im Verein ist Sport am schönsten. Im Verein unterstützt man sich.“ Und bei der AWO Höchstädt mit Herz.

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