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Dillingen

18.08.2017

Nach 18 Jahren ist Schluss

Der neue Vorstand des Krankenhaus Förderkreises. Im Bild vorne von links Dr. Dr. Wilhelm Röll, der bisherige Vorsitzender des Fördervereins), Alfons Hawner, der neue 1. Vorsitzender des Fördervereins, Liselotte Frey (Beisitzerin) und Rainer Hönl (Schatzmeister des Fördervereins). In der zweiten Reihe von links Uli-Gerd Prillinger, Geschäftsführer der Kreiskliniken Dillingen-Wertingen, Hans-Jürgen Weigl, Alt-Oberbürgermeister Dillingens, Dillingens Oberbürgermeister Frank Kunz und Friedrich B. von Schwaller (Stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins).
Bild: Förderkreis

Dr. Dr. Wilhelm Röll gibt seinen Vorsitz im Förderkreis des Dillinger Krankenhauses ab. Ein Nachfolger ist schon gefunden

Förderverein der Kreisklinik St. Elisabeth, Dillingen mit neuem Vorstand Dillingen. Nach 18 Jahren ehrenamtlichen Engagements hat Dr. Dr. Wilhelm Röll seine Funktion als Vorsitzender des Vereins zur Förderung des Krankenhauses St. Elisabeth in Dillingen niedergelegt.

Zu seinem Nachfolger wählte die Mitgliederversammlung einstimmig Alfons Hawner, der sich seit Jahren für die Kreisklinik St. Elisabeth, Dillingen engagiert und die Kreiskliniken wie das krankenhausspezifische Umfeld genau kennt: Als ehemaliger Geschäftsführer der Kreiskliniken war er selbst von 1990 bis 2000 tätig. Als weitere Vorstandsmitglieder fungieren im neuen Vorstand Friedrich B. von Schwaller (Stellvertretender Vorsitzender), Rainer Hönl (Schatzmeister), Hannelore Hämmerle (Schriftführerin), Alt-Oberbürgermeister Hans-Jürgen Weigl, Liselotte Frey und Helmut Holland als Beisitzer.

Der neue Vorsitzende des Fördervereins Alfons Hawner und seine Weggefährten dankten Röll für seine unermüdliche Arbeit und sein ehrenamtliches Engagement. Hawner, Alt-Oberbürgermeister Weigl wie amtierender Bürgermeister Frank Kunz attestierten unisono Röll eine hervorragende Arbeit, die stets auf seinem persönlichen Einsatz beruhte: „Als Gründungsmitglied prägte er in den vergangenen n Jahren maßgeblich die Arbeit des Fördervereins. Unentwegt brachte er sich persönlich ein und wirkte so auch nach seiner Chefarzttätigkeit für die Klinik in vielfältig positiver Weise.

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Mit aktuell 187 Mitgliedern war und ist der Förderverein der Kreisklinik St. Elisabeth ein wichtiger Pfeiler, wenn es darum geht, schnell innovative Behandlungsmöglichkeiten oder die Umsetzung moderner Infrastrukturen zu bezuschussen.“ So wurden in den vergangenen Jahren beispielsweise Mobiliar für den Eingangsbereich, ein hochmoderndes Entbindungsbett für den Kreißsaal oder ein modernes Reanimationsgerät durch finanzielle Mittel des Fördervereins ermöglicht. Die Gelder konnten von den großen aber auch kleinen Unternehmen und nicht zuletzt von Privatpersonen aus der Region eingeworben werden. Am Ende seiner Vorstands-Fördervereinstätigkeit ist dies auch ein Grund, dankbar zurückzuschauen. Dr. Dr. Röll betonte: „Die Dillinger Kreisklinik hat es uns immer wieder leicht gemacht. Wenn wir überzeugende Projekte hatten, die medizinische Innovation und Moderne zum Wohle der Patienten letztlich ermöglichten, dann sind wir immer auf offene Ohren und auch offene Geldbeutel gestoßen. Dafür möchte ich mich ausdrücklich bei allen Unterstützern bedanken.“

Beim anschließenden Bericht des Schatzmeisters testierte Rainer Hönl dem Verein eine erfolgreiche Arbeit im Sinne der Satzung und zum Vorteil der Kreisklinik St. Elisabeth: Mit inzwischen 187 Mitgliedern und dank zahlreichen Sponsoren konnte ein positiver Kassenstand verzeichnet werden.

Für Uli-Gerd Prillinger, Geschäftsführer der Kreiskliniken Dillingen-Wertingen, der in dieser Sitzung Neues zu der Kreisklinik St. Elisabeth, Dillingen und dem wirtschaftlichen Umfeld berichtete, sind Fördervereine, wie der Dillinger Förderverein eine wichtige Stütze, wenn es darum geht, moderne Verfahren oder Projekte am Standort einzusetzen. „Die Krankenhäuser in Deutschland bewegen sich in einem engen finanziellen Rahmen. Aber gerade wenn es um Projekte oder medizinische Geräte geht, die durch das enge finanzielle Korsett eventuell nicht umsetzbar wären, hat sich die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit unseren Fördervereinen bewährt.“ In seiner jüngsten Sitzung beschäftigte sich der Förderverein noch mit ganz konkreten Zukunftsthemen.

So wird der Förderverein weiterhin finanziell die Medizinische AKADemie Dillingen fördern. Als neues Projekt für 2017/2018 kommt die auf einem modernen Farb- und Gestaltungskonzept basierende Ausstattung der Wartebereiche auf den Stationen zur Umsetzung, um „im atmosphärischen Bereich“ punkten zu können.

Darüber hinaus geht der Förderverein in Planung, wie künftig die Bewohner in Stadt und Land Dillingen noch konkreter für Projekte der Kreisklinik St. Elisabeth, Dillingen und dem Förderverein gewonnen werden können. Für Alfons Hawner steht fest: „Ich möchte die bisherig erfolgreich geführte Arbeit fortsetzen und Akzente setzen. Gerade in den schwierigen Zeiten für ländliche Krankenhäuser bringen wir uns als Unterstützer und Botschafter ein – es geht um Menschen und um eine gesellschaftliche Verpflichtung.“

Tragende Basis sind und bleiben seine Mitglieder. Mit ihrer Mitgliedschaft sichern sie eine wirkungsvolle Unterstützung der Kreisklinik St. Elisabeth in Dillingen. Der Förderverein freut sich über jede weitere Mitgliedschaft oder Spende. Informationen gibt es bei Alfons Hawner, per E-Mail an a.hawner@gmx.de. (pm)

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