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Lauingen

10.05.2019

Nach einem schweren Jahr ist Lauingens SPD voller Ideen

Der Vorstand der SPD (von links): Vorsitzender Dietmar Bulling, Fraktionsvorsitzender Markus Stuhler,Schriftführer Meinrad Ludwig, Kassiererin Ute Vincon, stellv. Vorsitzender Martin Knecht, stellv. Vorsitzender Walter Gruber udn stellv Vorsitzender Martin Koller.
Bild: SPD Lauingen

Das Jahr 2018 ist überschattet vom Tod von Bürgermeister Wolfgang Schenk. Die Mitglieder des Lauinger SPD-Ortsvereins zeigen, dass sie nach vorne blicken.

Keine personellen Veränderungen ergaben die Neuwahlen des Lauinger SPD-Ortsvereins. Der bisherige Vorstand wurde von der Mitgliederversammlung einstimmig bestätigt. Zum Vorsitzenden der Lauinger Sozialdemokraten wurde wiederum der Zweite Bürgermeister Dietmar Bulling gewählt, zu dessen Stellvertreter Walter Gruber, Martin Koller und Martin Knecht. Das Amt der Kassiererin des Ortsvereins wird auch zukünftig Ute Vincon ausüben, als Schriftführer wird Meinrad Ludwig fungieren.

Der Wahlkampf nach Schenks Tod hat viel Kraft gekostet

Bei seinem Rechenschaftsbericht betonte Dietmar Bulling, dass das Jahr 2018 für die Lauinger Sozialdemokraten eine große kommunalpolitische Herausforderung gewesen sei. „Den plötzlichen Tod unseres beliebten Bürgermeisters Wolfgang Schenk emotional zu verarbeiten, gleichzeitig einen geeigneten Bürgermeisterkandidaten zu suchen und danach einen engagierten Wahlkampf zu führen, hat viel Kraft gekostet“, sagte Bulling. „Die SPD hat in einer schwierigen Zeit für unsere Stadt Verantwortung übernommen, mit Matti Müller einen respektablen Kandidaten präsentiert und für einen fairen, demokratischen Wettbewerb um das Amt des ersten Bürgermeisters gesorgt“, so der Ortsvereinsvorsitzende.

Was die zukünftige Stadtpolitik angeht, waren sich die Mitglieder einig, dass die von Wolfgang Schenk initiierten und von der Regierung von Schwaben mit etwa 1,4 Millionen unterstützten Stadtentwicklungsprojekte zeitnah umgesetzt werden müssen. Mit den Planungsentwürfen für das Donauufer sei der erste Realisierungsschritt gemacht worden, sagte Fraktionsvorsitzender Markus Stuhler. Für die Umgestaltung der Herzog-Georg-Straße fehle leider noch die Zusage vonseiten der Regierung von Schwaben, um Planungsbüros „mit ins Boot zu nehmen“. Hier bestehe dringender Handlungsbedarf, so Stuhler weiter.

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Bürger von Beginn an beteiligen

Unisono waren die Mitglieder der SPD der Meinung, dass bei beiden Projekten die Bürgerschaft von Beginn an beteiligt werden müsse. In diesem Zusammenhang hob Dietmar Bulling das Bürgerengagement der „IG Herzog-Georg-Straße“ mit ihren positiven Beiträgen zur Stadtentwicklung besonders hervor. Er begrüßte den Vorschlag der Interessengemeinschaft, ein zukunftsorientiertes Verkehrskonzept für das gesamte Stadtgebiet als Grundlage für die Neugestaltung der Herzog-Georg-Straße erarbeiten zu lassen.

Bushaltehäuschen, Kehrpflicht, Blumenschmuck

Was die Sanierung der Johannesstraße angehe, solle alles versucht werden, dass noch in diesem Jahr diese wichtige Verkehrsstraße, so wie geplant, saniert werde, meinte Walter Gruber. Mehr als sanierungsbedürftig seien nach seiner Auffassung die „unansehlichen“ Bushaltehäuschen am Königsgarten und Höhe Berufsschule. Auch eine schönere Bepflanzung der Grünanlagen am Martinsmünster und auf dem Marktplatz sowie die Einhaltung der Kehrpflicht würde der Altstadt ein freundlicheres Gesicht geben, sagte Gruber. Die SPD Stadtratsfraktion werde auch wie in den letzten Jahren den Blumenschmuck am Rathaus finanzieren, betonte Markus Stuhler.

Zum Schluss der Versammlung appellierte Vorsitzender Bulling, am 26. Mai zur Europawahl zu gehen, für ein gemeinsames Europa zu stimmen und den Rechtspopulisten eine klare Absage zu erteilen. „Nur ein vereintes, soziales Europa ist ein Garant für Frieden, Freiheit und wirtschaftlichen Wohlstand. Wohin rechtsnationales Gedankengut führen kann, mussten die Menschen in den beiden Weltkriegen leidvoll erfahren.“ (pm)

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