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Lauingen

09.01.2019

Nachwuchs in besten Händen

Sie freuen sich gemeinsam auf die Kinder und Jugendlichen in Lauingen (von links): Bürgermeisterin Katja Müller, die beiden Medizinischen Fachangestellten Semra Malz und Natalie Scherr sowie Dr. Karsten Stahnke.
Bild: Siebert/Stadt Lauingen

Kinder- und Jugendärzte betreiben eine Praxis auf dem Lauinger Hirschareal.

Mit dabei hatte Bürgermeisterin Katja Müller eine Glücksfeder als Präsent. Selbst Mutter der achtjährigen Felicia, lernte sie gemeinsam mit ihrer Tochter die neue Praxis bereits im Wahlkampf kennen, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. „Verdacht auf Pfeiffersches Drüsenfieber, bei Dr. Stahnke und seinem Team waren wir in besten Händen“, erzählt Müller.

Lauingen weise einen guten Zuzug an Neubürgern auf, es werde kräftig gebaut – die Stadt sei ideal für junge Familien. Deshalb ist Müller die neue Kinder- und Jugendarztpraxis so wichtig: „Ganz klar ein ausschlaggebender Standortfaktor in Sachen medizinischer Versorgung, Familienfreundlichkeit und Wettbewerb der Kommunen.“ Anfang Oktober hat die Praxis im ersten Obergeschoss des Hirschareals auf 300 Quadratmetern eröffnet. Alles ist komplett neu: Es gibt drei Wartezimmer – für die Vorsorge, für Kleinkinder und für Jugendliche.

Warum ein Anruf selbst im Notfall sinnvoll ist

Die Wartezeiten seien kurz, empfehlenswert ist ein vorheriger Anruf der Eltern. „Das macht selbst im Notfall Sinn, dann können wir sofort reagieren, wenn das Kind zu uns kommt“, rät Dr. Karsten Stahnke. Die Praxis selbst überzeugt laut Mitteilung durch großzügige Räume, helle, bunte Farben und mit großformatigen Bildern an den Wänden – Mäuse, Katzen und Kamele tollen durch die Zimmer.

Die Mannschaft von Dr. Karsten Stahnke und Dr. Dietmar Rupprecht ist eingespielt. In Günzburg unterhalten die Mediziner eine weitere Kinder- und Jugendarztpraxis. 2013 eröffneten sie eine Filialpraxis in Gundelfingen und entschlossen sich jetzt, mit dieser Niederlassung nach Lauingen umzusiedeln. „Ausschlaggebend war das Hirschareal als idealer Standort“, bestätigt Dr. Rupprecht. Unterstützt werden die beiden Ärzte in Lauingen durch ihren Kollegen Dr. Florian Kropp.

Ein eigenes Labor gehört zur Praxis

Für Säuglinge gibt es zwei Behandlungsräume, dazwischen ist das Ultraschallzimmer. Zwei weitere Sprech- und ein Notfallzimmer stehen für die kleinen Patienten und für die Jugendlichen bereit. Ein eigenes Labor gehört ebenso zur Praxis. Angeboten werden alle Vorsorgeuntersuchungen bis ins Jugendalter, sämtliche Impfungen, EKG sowie Allergiediagnostik. Impfungen sind Dr. Stahnke wichtig, „wir impfen gegen schwere, lebensbedrohliche Krankheiten wie Masern und Meningitis. Das sind Krankheiten, die so selten geworden sind, weil wir eben konsequent impfen.“

Das Hirschareal ist voll belegt

Spezialsprechstunden für Kinder und Jugendliche bis zu 18 Jahren gibt es zu Neurodermitis, ADHS, Allergien, Asthma, Entwicklungsverzögerung, Erkrankungen von Blut und Nieren sowie bei psychosomatischen Problemen. Dazu stehen zwei Kinderkrankenschwestern und eine Heilpädagogin bereit. „Was zählt, ist Zeit. Manchmal ist bei Bauch- oder Kopfschmerzen ein Gespräch über Schulprobleme genauso wichtig wie eine ausführliche Diagnostik.“

Das neue Quartier „Hirschareal“ mitten in der Albertus-Magnus-Stadt, wo die Kinder- und Jugendärzte Lauingen zu finden sind, ist inzwischen voll belegt. Mit Hausarzt, Physiotherapeut, Privatpraxis für ärztliche Osteopathie, Steuerkanzlei, Zeitarbeitsfirma und Privatwohnungen.

Das bringe Leben ins Zentrum, freut sich Katja Müller. Sie wisse, wem das mit zu verdanken ist – ihrem Vorgänger, Bürgermeister Wolfgang Schenk. Müller sagt: „Jetzt und hier machen wir weiter und bauen auf dem Erreichten auf. Gemeinsam als Stadt, mit unserer Verwaltung als Dienstleister und zusammen mit den Lauinger Bürgerinnen und Bürgern.“ (pm)

Gleichzeitig werden noch Ärzte fürs Lauinger Ärztehaus gesucht.

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