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Dillingen

09.07.2019

Neue Anlage in Dillingen: Skaten für alle Generationen

Nicht nur Skateboards sollen bei der neuen Bahn auf ihre Kosten kommen. Auch Fahrräder und Roller können darauf fahren.
Bild: Andreas Brücken (Symbol)

Mit einer neuen Anlage möchte Dillingen attraktiv für junge Leute bleiben – und die dürfen mitentscheiden. Was für den neuen Standort geplant ist.

Für Kinder und Jugendliche gibt es in Dillingen viele Aktionen und Angebote. Unter dem Motto „Neues ausprobieren, Bewährtes fortführen“ soll bald auch eine neue Skater-Anlage auf dem Gelände des Donaustadions entstehen. Das Freizeit-Projekt soll verschiedene Generationen zusammenbringen, erklärt Stadtbaumeister Bernhard Adler bei der Sitzung des Jugendbeirats am Montagabend.

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„Wir haben uns die Skate-Anlage in Günzburg angeschaut und als Vorbild für unsere weitere Planung genommen“, sagt er. Auf knapp 300 Quadratmetern wurde dort mit verschiedenen Elementen eine abwechslungsreiche Fahrbahn für Skateboarder, Roller- und Radfahrer geschaffen.

Warum die alte Anlage nicht mehr den Anforderungen genügt

Da die aktuelle Anlage im Dillinger Donaupark nicht mehr den Anforderungen genüge, habe man im Haushalt Geld für den Bau einer neuen Bahn eingeplant, betont auch Oberbürgermeister Frank Kunz. Er sagt: „Im Donaupark haben wir eine Halfpipe aus Beton, die nicht mehr wirklich genutzt wird.“ Kinder und Jugendliche wollten in der heutigen Zeit stattdessen lieber Anlagen, die aus verschiedenen Elementen bestehen und nicht nur mit dem Skateboard, sondern auch mit Roller und Fahrrad befahren werden könnten.

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Auch bei den Planungen hat man sich in Günzburg Rat geholt. „Damit wir den Geschmack der jungen Leute treffen, wollen wir sie aktiv in die Konstruktionsplanung miteinbeziehen“, erläutert der Bürgermeister.

Wieso auch Jugendliche mit in die Planung einbezogen werden

Auch Stadtbaumeister Bernhard Adler hält das für sinnvoll und ergänzt: „Mit meinen 60 Jahren möchte ich nicht dafür verantwortlich sein, die richtigen Elemente für die neue Bahn auszusuchen.“

Gemeinsam mit den Jugendlichen wolle man deshalb verschiedenen Anlagen anfahren und anschauen. Erst dann könne man entscheiden, welche Bauelemente infrage kämen, und ein Konzept entwickeln. „Wir wollen mit der Zielgruppe eine gemeinsame Lösung finden und nicht an ihnen vorbeiplanen“, sagt der Stadtbaumeister. Nur so könne das Freizeit-Projekt auch ein Erfolg werden.

Auch der neue Standort hat viele Vorteile

Die Frage nach dem neuen Standort der Skater-Bahn sei allerdings schon beantwortet, verrät der Bürgermeister. Sie soll das Jugendzentrum im Donaustadion erweitern und mit anderen Sportangeboten kombiniert werden.

„Nördlich des Jugendcafés steht uns eine Fläche von knapp 1030 Quadratmetern für die Fahrbahn zur Verfügung“, ergänzt Stadtbaumeister Adler. Die Vorteile im Vergleich zum alten Standort am Donaupark lägen auf der Hand: „Nicht nur das Jugendcafé profitiert, eine bessere Erreichbarkeit und Kontrolle der neuen Skater-Anlage sind ebenfalls positive Faktoren“, informiert Kunz.

Bei den Kosten würde man sich zwischen 100.000 und 200.000 Euro bewegen. Wichtig sei allerdings vor allem, mit dem Projekt mehr Attraktivität für junge Leute nach Dillingen zu bringen, so der Bürgermeister.

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