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09.06.2009

Neue Fenster dank Finanzspritze des Bundes

Wittislingen Ein leises Quietschen ertönt, als Bürgermeister Roland Hörl das Fenster öffnet. Er zeigt auf den äußeren Holzrahmen. Nicht nur die weiße Farbe ist an manchen Stellen abgesplittert - sondern auch einzelne Holzstückchen. "Da sind wirklich dringend neue Fenster nötig", meint Hörl.

Und bald wird es so weit sein. Denn die Volksschule Wittislingen ist einer der Gewinner bei der Vergabe der Finanzmittel aus dem Konjunkturpaket II. 349 130 Euro erhält die Verbandsschule aus dem Topf, den Bund und Freistaat bereitgestellt haben. Insgesamt rund 142 000 Euro wird wohl der Einbau der neuen Fenster im Bereich der Schulküche sein. Dort war früher die landwirtschaftliche Berufsschule untergebracht. Seit 1955 wurden die Fenster nicht erneuert. Die Folge: Es zieht, die Wärme der Heizung fließt nach draußen.

Zusätzlich wird am Altbau für voraussichtlich rund 257 000 Euro ein Wärmeschutz angebracht. Damit kann wiederum Heizenergie gespart werden - und im Sommer wird es im Gebäude dann auch nicht so heiß. Welche Lösung am Ende realisiert wird, ist noch nicht entschieden. Laut Hörl gibt es zwei Möglichkeiten: Zum einen könnten Ziegel angebracht werden, die mit Perlit gefüllt werden. Sie werden um das bestehende Gebäude gemauert, anschließend wird die Fläche verputzt. Eine zweite Lösung wäre eine Außenhaut aus Polyester. Die sei allerdings nicht sehr massiv, so Hörl.

Das dritte Projekt, das für die Volksschule beantragt war, wurde nicht genehmigt: eine neue Heizung. Sie hätte circa 384 000 Euro gekostet. Dennoch ist Hörl zufrieden: "Natürlich haben wir uns über den Zuschlag gefreut." Er sieht die Entscheidung auch als eine Bestätigung der Regierung von Schwaben für den Schulstandort Wittislingen.

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