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22.06.2009

Notfall-Management für Neugeborene

Dillingen (pm) - Jährlich werden in der Kreisklinik in Dillingen etwa 700 Babys geboren. Während die meisten Neugeborenen komplikationslos auf die Welt kommen, benötigt ein geringer Anteil dieser Kinder spezielle medizinische Unterstützung. Um diese Kinder und ihre Familien gut versorgen zu können, bedarf es enger Zusammenarbeit von Geburtshelfern, Hebammen sowie Anästhesisten und Kinderärzten. Eine medizinisch hochwertige Versorgung erfordert auch in kritischen Situationen ein adäquates Notfallmanagement, heißt es in einer Pressemitteilung der Klinik.

Regelmäßig Veranstaltungen

Damit diese Zusammenarbeit reibungslos funktioniert werden an der Kreisklinik St. Elisabeth regelmäßig Fortbildungsveranstaltungen unter der Leitung von Chefarzt Dr. Wolfgang Geisser organisiert. Am Samstag wurde eine Fortbildungsveranstaltung zur Erstversorgung und Reanimation von Neugeborenen durchgeführt. Dafür konnte Professor Dr. Helmut Hummler samt Ärzteteam von der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin in Ulm gewonnen werden. Hummler leitet dort die neonatologische und kinderärztliche Intensivstation.

Das Anästhesieteam und die Hebammen der Kreisklinik St. Elisabeth trainierten an realistischen Modellen die Beherrschung verschiedener Notfallsituationen wie beispielsweise die kindliche Herz-Lungen-Wiederbelebung. Für die Bewältigung solcher Akutsituationen steht in der Klinik rund um die Uhr ein Notfallteam der Abteilung Anästhesie und Intensivmedizin bereit. Dadurch ist gewährleistet, dass der empfindliche kindliche Organismus im Notfall schnellstmöglich professionelle medizinische Unterstützung erhält. Nach erster Stabilisierung kann entschieden werden, ob das Neugeborene in ein kinderärztliches Zentrum beispielsweise nach Augsburg oder Ulm verlegt werden muss. Das Training ist Teil des umfangreichen Fortbildungsprogramms der Klinik.

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