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SPD Höchstädt

21.04.2016

Nur zwei Flüchtlinge im Deutsch-Unterricht

Angebot wird nicht richtig genutzt. Sozialer Wohnungsbau vernachlässigt

Beim Treffen der SPD Höchstädt berichtete Rudi Waschke, dass leider nur zwei der Flüchtlinge, die Höchstädt zugeteilt wurden, den regelmäßigen Deutschunterricht nutzen würden. Alle anderen Teilnehmer wären Asylbewerber vornehmlich aus dem europäischen Ausland, die schon länger in Höchstädt lebten. Wolfgang Konle informierte, derzeit wären 60 Leute im Asylheim untergebracht.

40 Menschen lebten in verschiedenen Wohnungen in Höchstädt. Rainer Wanek vertrat die Meinung, dass die Stadt Höchstädt für die Asylbewerber eine Sammelhaftpflichtversicherung abschließen sollte, damit, wenn etwas passiert, die Bürger nicht auf den Kosten sitzen blieben.

Gegen die vorgelegten Planfeststellungspläne zur B16 neu sind beim staatlichen Bauamt ca. 150 Briefe mit Einwendungen eingegangen. Diese würden, berichtete Manfred Maneth, derzeit von der Regierung von Schwaben gesichtet und bewertet. Höchstädt werde beizeiten über das Ergebnis unterrichtet.

Nur zwei Flüchtlinge im Deutsch-Unterricht

Bernd Wiegmann legte dem Gremium den Bericht mit seiner Beurteilung der letzten Flutpolder-„Dialog“-Veranstaltung vor, der in Auszügen als Leserbrief am 11. April in der Donau-Zeitung veröffentlicht wurde. Der Ortsverein stimmte dem Bericht nicht nur inhaltlich, sondern auch in der gewählten, leicht verständlichen Form zu.

Ortssprecher Wolfgang Konle regte in der vergangenen Stadtratssitzung an, dass sich die Verwaltung erkundigt, welche kommunalen Fördermöglichkeiten für die Stadt Höchstädt in Anspruch genommen werden können. In Höchstädt steige die Nachfrage nach günstigen Mietwohnungen für junge Familien und sozial Schwächere und, wie Rainer Wanek anfügte, für ältere Menschen und Rentner, wie Studien zum demografischen Wandel seit Jahren vorhersagten. Der soziale Wohnungsbau wäre in Bayern seit dem Verkauf von Sozialwohnungen an private Unternehmen fatalerweise seit Jahrzehnten vernachlässigt worden. Zum Thema Barrierefreiheit empfahl Rudi Waschke eine Exkursion nach Neuburg, wo am Bahnhof eine einfache und gut funktionierende Lösung gefunden worden wäre. (BeWi)

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