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Ratssitzung

16.04.2015

Ortsdurchfahrt ist am wichtigsten

Verkehrserhebung für die Gemeinde Holzheim-Weisingen vorgestellt

Benötigt die Gemeinde Holzheim mit ihren Ortsteilen Weisingen und Eppisburg zur Entlastung des zukünftigen Verkehrsaufkommens eine Umgehungsstraße, oder reicht der geplante Ausbau der Ortsdurchfahrt Holzheim-Weisingen aus, der bis zum nächsten Jahr realisiert werden soll?

Diese Fragen standen im Vordergrund bei der Vorstellung des Verkehrsgutachtens von Dipl.-Ing. Reiner Neumann bei der Gemeinderatssitzung in Holzheim. Neben dem Verkehrsgutachter der Modus Consult Ulm war auch Martin Hatzelmann vom Staatlichen Bauamt Krumbach erschienen, um Auskunft zum Sachstand der Planungen Ausbau Ortsdurchfahrt Weisingen-Holzheim und Umgehungsstraße zu geben. Verkehrsgutachter Neumann erläuterte, dass am 15. Mai vergangenen Jahres von 75 Schülern der Mittelschule Holzheim-Weisingen und des Gymnasiums Lauingen über 10000 Fahrzeuge in einem Zeitraum von 14 Stunden gezählt wurden und darüber hinaus an 5200 Fahrzeuglenker die Frage gestellt worden sei, „Von woher kommen Sie und wohin fahren Sie?“

Als Ergebnis sei dabei unter anderem das größte Verkehrsaufkommen im Bereich der Ortsdurchfahrt Holzheim-Weisingen zwischen der Staatsstraße 2032 Augsburger Straße und der DLG 24 Altenbaindter Straße gezählt worden. Darüber hinaus sei mittels der Betrachtung der siedlungsstrukturellen sowie der Motorisierungsentwicklung eine Verkehrsprognose erstellt worden, laut der das gesamte Verkehrsaufkommen im Bereich zwischen Eppisburg und Weisingen um rund acht Prozent bis zum Jahr 2030 zunehmen werde. Neumann erklärte im Planfall eins die mögliche Verkehrsentlastung bei einer Teilumgehung zwischen Eppisburg und der Staatsstraße 2032 zwischen Holzheim und Dillingen, einer nördlichen Umgehung zwischen Weisingen und Eppisburg im Planfall zwei sowie einer weiteren Teilumgehung im Planfall 3 zwischen der Staatsstraße 2032 Dillingen-Holzheim und dem Ortsteil Weisingen.

Nach der Vorstellung der Zahlen zum Verkehrsaufkommen ergänzte Reiner Neumann, dass für eine Entscheidung zum Bau einer Teil- oder Vollumgehung das Verkehrsgutachten nur ein kleiner Aspekt sei, da hier noch andere wichtige Aspekte wie beispielsweise Kosten eine große Rolle spielten. Hatzelmann erläuterte auf diverse Nachfragen der Gemeinderäte, dass für das Straßenbauamt der Ausbau der Ortsdurchfahrt mit dem Bau eines Kreisverkehrs an der Einmündung der Staatsstraße 2032 nach Dillingen als vordringlich betrachtet werde. Eine mögliche Umgehungsstraße sei zwar angedacht, diese wäre jedoch, wenn überhaupt, erst bis zum Jahr 2030 zu realisieren.

Das Ratsgremium stellte fest, eine Umgehung dennoch nicht aus den Augen zu verlieren.

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