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Landkreis Dillingen

03.04.2021

Ostern im Kreis Dillingen: Bleiben Sie optimistisch!

Und immer wieder geht die Sonne auf: Dieses Foto mit dem "goldenen Ball" zwischen der Studienkirche (links) und der Katharinenkirche kann Mut machen. Nach jedem Tief, wie jetzt wegen Corona, geht es am Ende wieder aufwärts.
Foto: Jan Koenen

Plus Es ist das zweite Corona-Ostern, das auch im Landkreis Dillingen durch die Pandemie getrübt ist. Bleiben Sie dennoch optimistisch!

Bestimmt haben Sie in der Vergangenheit immer mal wieder die Aufforderung bekommen: Bleiben Sie positiv! Auch wenn Sie, was den Corona-Test betrifft, natürlich negativ bleiben sollten.

Es drängen sich viele trübe Gedanken auf

Die Aufmunterung ist gut gemeint. Denn nach mehr als einem Jahr Pandemie drängen sich viele trübe Gedanken auf. Viele Menschen sind an oder mit dem Coronavirus gestorben – allein im Landkreis Dillingen haben 102 Bürger, vor allem in Seniorenheimen, ihr Leben verloren. Teile der Wirtschaft sind lahmgelegt. Das Instrument der Kurzarbeit verhindert zwar Schlimmeres, aber dennoch verlieren viele Unternehmen durch die Krise ihre wirtschaftliche Existenz. Hinzu kommen politische Pannen bei der Bewältigung der Pandemie, etwa bei der Beschaffung des Impfstoffs. Und drängende Fragen nach der Gerechtigkeit: Warum durften Discounter munter eine bunte Warenpalette verkaufen, während Einzelhändler ihre Läden geschlossen halten mussten. Corona hat die gesellschaftlichen Gräben tiefer gemacht, in die Diskussionen mischt sich eine bedauerliche Schärfe. Dem anderen zuhören – das findet nur noch selten statt.

Im vergangenen Jahr hat Christen das Wesentliche gefehlt

Und jetzt kommt das zweite Corona-Ostern. Es hat bei manchen Kritik hervorgerufen, dass Christen ihre Gottesdienste wieder in den Kirchen feiern. Nach einer Ministerpräsidentenkonferenz hatte es vorige Woche ja die Bitte gegeben, vorwiegend digitale Formate zu nutzen. Dies kann aber die Messfeier vor Ort nicht ersetzen. Im vergangenen Jahr, als die Kirchen geschlossen waren, hat gläubigen Christen das Wesentliche an Ostern gefehlt. Inzwischen haben die Kirchengemeinden ein Hygienekonzept erarbeitet, auf dessen Durchsetzung penibel geachtet wird. Es ist in der Region kein Fall bekannt, dass es durch Gottesdienste zu einem Corona-Ausbruch gekommen wäre. Deshalb ist es gut, dass jetzt die Religionsfreiheit geachtet wird und Christen in Präsenzgottesdiensten Ostern feiern dürfen.

Eine Botschaft, die Mut machen kann

Die Botschaft dort ist ermutigend. Christen feiern an ihrem höchsten Fest die Auferstehung Jesu. Sie glauben daran, dass Leiden und Tod nicht das letzte Wort haben, sondern am Ende aller Tage ein neues Leben in Christus anbricht. Diese Hoffnung, dass am Ende alles gut wird, kann auch in diesem anhaltenden Corona-Albtraum eine Ermutigung sein.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, frohe Ostern. Bleiben Sie optimistisch!

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