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Rat

11.04.2019

Park-&-Ride-Anlage wird gebaut

An diesem Abschnitt soll die Park-&-Ride-Anlage am Bahnhof Blindheim/Unterglauheim demnächst gebaut werden.
Bild: Horst von Weitershausen

Blindheim setzt die Planung mit zwei Busschleifen am Bahnhof Unterglauheim um

Die Park-&-Ride-Anlage am Bahnhof Unterglauheim wird Wirklichkeit. Endlich. Dies beschloss der Gemeinderat Blindheim mit drei Gegenstimmen bei seiner Sitzung am Dienstagabend. Vorausgegangen waren dieser Entscheidung zahlreiche Diskussionen um diese Maßnahme in den vergangenen Jahren mit immer verschiedenen Planungsvorschlägen durch das Dillinger Ingenieurbüro Kapfer. Letztendlich hatte sich die bereits im Jahr 2016 vorgestellte Version mit einer Doppelschleife für den Busverkehr mit Mehrheit im Blindheimer Rat durchgesetzt. Sie stand jetzt nach erneuter Vorlage durch Diplom-Ingenieur Anton Kapfer und nochmaliger Diskussion zur Abstimmung für den Ausschreibungs- und Baubeschluss.

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Dabei wurde nach nochmaliger eingehender Erörterung der Planung von den Ratsmitgliedern entschieden, auf die Kurzzeitparkplätze an der Unterglauheimer Straße ebenso zu verzichten wie auf die dort miteingeplanten zwölf Fahrradabstellplätze. Ebenfalls wird laut Entscheidung im Ratsgremium auf die Querungshilfe für Fußgänger im Kreuzungsbereich bei der Bahnschranke verzichtet, um durch die Streichung dieser Baumaßnahmen Kosten einzusparen. Ausschlaggebend war hierfür, wie sich in der Diskussion gezeigt hatte, dass die Ratsmitglieder in den nächsten drei Jahren mit dem Bau der bereits vom Gemeinderat beschlossenen Bahnunterführung rechnen und damit die Kurzzeitparkplätze und Fahrradabstellplätze wieder zurückgebaut werden müssten. Die geplante Vorfahrtsänderung an der Kreuzung sollte jedoch durchgeführt werden.

Dadurch könne auf den Bau einer Querungshilfe verzichtet werden, da sich die Verkehrssituation in diesem Bereich für die Fußgänger entschärfen werde. Hier solle auf Antrag der Ratsmitglieder überprüft werden, ob ein Zebrastreifen aufgebracht werden kann. Die Gesamtkosten für die Maßnahme bezifferte Bürgermeister Jürgen Frank mit rund 40000 Euro, wobei er mit einer Förderung von rund 210000 Euro rechne.

Im weiteren Sitzungsverlauf beschloss das Gremium einstimmig, den Spielplatz „Klosterbachsiedlung“ in Blindheim aufzugeben und die 637 Quadratmeter große Fläche zum Verkauf als Bauplatz anzubieten. Bürgermeister Jürgen Frank teilte bei der Sitzung auch mit, dass es bereits fünf Anfragen für die Fläche als Bauplatz gibt. Darüber hinaus sei der Spielplatz schon lange nicht mehr genutzt worden, weshalb keine neuen Spielgeräte angeschafft worden seien.

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