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Posse am Dillinger Amtsgericht

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Kommentar Von Jonas Voss
16.03.2018

Ein Verfahren am Amtsgericht Dillingen gestaltet sich denkwürdiger als erwartet. Das lag aber nicht an den Angeklagten.

Unpünktlich zu sein kann jedem einmal passieren. Auch einer Richterin. Einen Prozess mit über 30 Minuten Verspätung zu eröffnen und lapidar auf Büroarbeiten zu verweisen, ist unhöflich. Denn im Vorfeld ist keiner der Anwälte informiert worden.

Wenn dann fehlende Parkmöglichkeiten Anwesende dazu zwingen, Parkscheine zu lösen – während der laufenden Verhandlung – herrscht doppeltes Unverständnis. Das war im Gerichtssaal auch deutlich zu vernehmen.

Den Schlussakkord setzte das Amtsgericht aber mit der Suche nach einem Laptop. Zeitweilig kam man sich wie der Zuschauer einer Komödie vor. Es ist offenbar auch nicht das erste Mal vorgekommen – nahmen es die meisten Beteiligten doch eher mit Galgenhumor. Ein ganzes Gericht ohne ein simples technisches Gerät wie einen Laptop, der tauglich für einen Prozess ist– und da spricht man von Digitalisierung? Dieser Auftritt war eines Gerichts nicht würdig.

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