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Medlingen

16.09.2017

Radwege ins Nachbarland

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2 Bilder
Zwei Radwege hat Medlingen gebaut: Das Foto zeigt den Radweg von Obermedlingen in Richtung Bächingen über die B492, er ist etwa 520 Meter lang. Der zweite Radweg von Obermedlingen Richtung Brenz ist 280 Meter lang.
Bild: Gemeinde Taglang

Medlingen hat zwei Strecken nach Bächingen und Brenz gebaut. Bleibt noch eine Frage

Seit Jahren wollte die Gemeinde Medlingen Radwege nach Bächingen und nach Brenz bauen. Doch auch wenn die Gemeinde finanziell gut dasteht, war die Finanzierung lange ein Problem. Seit August ist der Weg nun befahrbar. Bei den Kosten sind aber noch nicht alle Fragen geklärt.

Auch wenn es am Ende nur um 800 Meter Asphalt ging, so war die Planung doch schwieriger als gedacht. Seitdem die Umgehung um Obermedlingen 2012 fertiggestellt wurde, wollte man in Medlingen auch einen Radweg bauen. „Die beiden Brücken über die neue Straße boten von Anfang an ein Gefahrenpotenzial für Radfahrer“, sagte Medlingens Bürgermeister Stefan Taglang. Schon seit über 20 Jahren lagen die nötigen Grundstücke in Gemeindehand. „Aber wir mussten auf die Kollegen aus Baden-Württemberg warten“, erklärte er. Denn der Großteil des Radwegs zur baden-württembergischen Gemeinde Brenz liege in deren Aufgabenbereich. „Vor drei Jahren gab es dort eine Flurbereinigung. Und plötzlich stand da ein Radweg.“ Und so war dann die Gemeinde Medlingen im Zugzwang. Also wurde geplant. Und ab 29. Mai dieses Jahres auch gebaut. Knapp zwei Monate hat es gedauert, bis die beiden Radwege befahrbar waren. In Richtung Brenz entstanden so circa 280 Meter Asphalt, um an den bestehenden Radweg in Baden-Württemberg anzuschließen. In Richtung Bächingen wurden 520 Meter asphaltiert. Hier wurde an einen bestehenden Wirtschaftsweg angeschlossen. „Das ist aber nur der erste Bauabschnitt“, fügt Taglang an. Denn man hoffe darauf, den Radweg bis nach Bächingen erweitern zu können.

Die erste Kostenschätzung des Ingenieurbüros Kapfer von 2015 belief sich damals noch auf etwas über 200000 Euro. Im Mai 2017 wusste man dann: Die knapp 800 Meter werden die Gemeinde circa 460000 Euro kosten. Davon wird knapp die Hälfte der Freistaat Bayern tragen, wie der Landtagsabgeordnete Georg Winter bestätigt. „Wir wünschen uns aber, dass der Freistaat noch etwas mehr übernimmt“, sagt der Parlamentarier. Winter, ähnlich wie Landrat Leo Schrell, ist froh, dass der Radweg nun fertig ist. Nicht nur für die Verkehrssicherheit sei der Weg wichtig, sondern auch für den Radtourismus im Landkreis. Und Schrell sagt überzeugt: „Beim Radwegenetz ist der Landkreis ganz vorn dabei.“

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