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Wittislingen

25.07.2019

Regenerative Energie von der Wittslinger Deponie

Auch auf dieser ehemaligen Deponie im Unterallgäu stehen inzwischen Fotovoltaik-anlagen. Das könnte auch in Wittislingen passieren.

Warum Wittislingen für das Gelände auf eine Fotovoltaikanlage setzt. Auch über einen Supermarkt wird im Gemeinderat entschieden.

Die vom Landratsamt angeordnete Rekultivierung der Deponie am Schabringer Weg hatte wegen der anstehenden Kosten dafür im Gemeinderat von Wittislingen zu großer Aufregung geführt.

Doch nun wurde in der jüngsten Gemeinderatssitzung eine Idee präsentiert, deren Umsetzung die Gemeinde Geld sparen würde: Der ehemalige SPD-Landtagsabgeordnete Johannes Strasser schlug vor, in die Rekultivierungsmaßnahmen eine Fotovoltaikanlage zu integrieren. Wie so etwas funktioniert, zeige die Deponie in Lauingen. „Dort wurde es nach Gesprächen mit dem Landratsamt möglich, den Rekultivierungsbescheid zu ändern und in die Maßnahme den Bau von zwei PV-Anlagen zu integrieren.“

Die Voraussetzungen auf der Deponie sind nicht schlecht

Zwischenzeitlich sind die beiden Anlagen in Lauingen laut Aussage von Johannes Strasser fertiggestellt und liefern Sonnenstrom ins Netz. Die Voraussetzungen für die Deponie Wittislingen seien ebenfalls nicht schlecht.

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Laut Landratsamt wurden keine erhöhten polyzyklischen Kohlenwasserstoffe festgestellt. Niederschlagswasser versickere wie bisher ohne Probleme. Eine wasserwirtschaftliche Verunreinigung wurde nicht gemessen. Um eine PV-Anlage integrieren zu können, muss laut Strasser der Bescheid geändert werden. Dann müsste die Deponie abgedeckt werden. Mit einem Meter Reku-Schicht. Danach sollte das Gelände planiert und begradigt werden. Nach eingehender Erörterung beschloss das Ratsgremium, Johannes Strasser soll mit der Verwaltung beim Landratsamt vorsprechen, um diese Art der Rekultivierungsmaßnahme mit integrierter PV-Anlage zu ermöglichen.

Der Plan für den neuen Edeka-Markt

Begonnen hatte die Ratssitzung mit einem Sachvortrag von Gerd Sahlender von der Arnold Consult. Er stellte das Vorhaben der Firma Konzeptbau vor, im Baugebiet Papiermühlfeld“ einen Edeka-Markt zu bauen. Dafür sei eine fünfte Änderung des Flächennutzungsplans notwendig und eine vorhabensbezogene dritte Änderung des Bebauungsplans Papiermühlfeld. Nachdem Sahlender mit Ralph Immler von der Firma Konzeptbau die notwendigen Änderungen vorgetragen hatten, stimmten die Ratsmitglieder diesen ohne Gegenstimme zu.

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