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19.07.2018

Regenwasser für den Friedhof

Und Außentreppen für die Schulen

Die Kirchenverwaltung Unterglauheim hat sich Gedanken gemacht, die bisherige Wasserversorgung für den Friedhof in Unterglauheim mit Trinkwasser von der Rieswasserversorgung in Zukunft durch ein Regenwasser-Zisternensystem zu ersetzen. Die Pläne stellte Blindheims Zweiter Bürgermeister Helmut Gerstmayer in seiner Funktion als Kirchenpfleger dem Rat bei seiner jüngsten Sitzung vor. Demnach sollte der Verbrauch von 170000 Litern Trinkwasser pro Jahr für den Friedhof durch die Nutzung von Dachflächen- und Niederschlagswasser über die Einleitung in eine Zisterne abgelöst werden. Die Kosten betragen laut Gerstmayer rund 20000 Euro, wobei sich die Kirchenstiftung mit 5000 Euro beteiligen wird. Zudem werden von Mitgliedern der Kirchengemeinde freiwillige Arbeitsleistungen eingebracht. Nach eingehender Erörterung waren sich die Ratsmitglieder einig, dass es sich um eine interessante Alternative zur Wasserversorgung des Friedhofs handele, weshalb die Möglichkeiten einer Machbarkeit eruiert werden sollen.

Zuvor hatte das Gremium die Bauanträge der Gemeinde Blindheim für den Umbau der Schulen in Blindheim und Unterglauheim einstimmig angenommen. An beiden Schulen sollen laut Bürgermeister Jürgen Frank wegen des Brandschutzes jeweils eine Außentreppe angebracht und neue Türen innerhalb der Gebäude gesetzt werden. Darüber hinaus müsse an der Blindheimer Schule ein weiterer Ausgang ins Freie gebaut werden.

Bürgermeister Frank informierte die Räte über das Leader-Projekt Donautäler. Demnach habe Angelika Tittl von Donautal-Aktiv im Rahmen einer VG-Sitzung Infrastrukturmaßnahmen, wie Brotzeitinseln, E-Bike-Ladestationen, Trinkwasserbrunnen oder Komposttoiletten an Radwegen vorgestellt. Für Blindheim habe sie eine überdachte Brotzeitinsel mit Fahrradständern beim Aussichtsturm am Denkmalradweg vorgeschlagen. Nach eingehender Diskussion beschloss der Rat, Donautal-Aktiv in Abänderung der Vorplanung die Errichtung einer Brotzeitinsel ohne Dach vorzuschlagen. Dabei sollte jedoch die fünfzigprozentige Leader-Förderung erhalten bleiben und der von Donautal Aktiv berechnete Eigenanteil der Gemeinde von rund 3000 Euro mit Eigenleistungen über circa 1000 Euro nicht überschritten werden.

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