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06.08.2007

Reservisten ermitteln Bezirksmeister

Donauwörth (rei) - Auf der Standortschießanlage und auf dem Standortübungsplatz in Donauwörth wurden die schwäbische Bezirksmeisterschaft sowie der Wettkampf der Kreise im Rahmen der Militärischen Förderung ausgetragen.

"Bewaffnet" mit Karte, dem Kompass und viel Idealismus machten sie sich auf den Parcours, der sportlich einiges abverlangte. Der Beauftragte für militärische Förderung in Nordschwaben, Hauptfeldwebel der Reserve Adi Feurer, hatte in Zusammmenarbeit mit dem Landeskommando der Bundeswehr einen anspruchsvollen Kurs angelegt, der von allen Teilnehmern gemeistert wurde. Am späten Nachmittag konnte der Leitende der Veranstaltung und Bezirksvorsitzende des Reservistenverbandes (VdRBw) Schwaben, Oberstleutnant der Reserve Toni Resch ( Augsburg), gemeinsam mit Oberst Reinelt die Pokale an die Siegermannschaften überreichen. Die Mannschaft 2 der Reservistenkameradschaft Wertingen belegte den 1. Rang und wurde vor Augsburg 2 und Leuterschach schwäbischer Bezirksmeister.

Erkunden eines "Minenfeldes", Einsatz von ABC-Kampfstoffen

Geprüft wurde von den Wettkämpfern das richtige Verhalten nach dem Erkunden eines "Minenfeldes" und die Reaktion auf eventuellen Einsatz von ABC-Kampfstoffen. Der Eilmarsch forderte bei der großen Hitze von jedem Teilnehmer viel Energie ab. Das Auswerten von Fragebögen zum Thema Wehrtechnik, Zivilmilitärische Zusammenarbeit, Sicherheitspolitik und Auslandseinsätzen als auch Fragen zur Heimatkunde bereicherten den Wettkampf. Das Führen einer Gruppe mit Handzeichen wurde geprüft und Fragen zur Waffenkunde mussten gelöst werden. Ein Gefechtsschießen auf der Standortschießanlage mit dem G36 gehörte ebenso dazu.

Die wachsenden Aufgaben der Bundeswehr im Ausland sind mit aktiven Kräften allein nicht zu bewältigen. Bereits jetzt befinden sich unzählige Reservisten in den KFOR-, SFOR- und ISAF-Kontigenten. Die zeitgemäße Ausbildung dieser Reservisten brachte es mit sich, dass immer öfter Lerninhalte aus der Kontigentausbildung gewünscht wurden.

Neben praktischen Anweisungen, wie dem Einrichten eines Checkpointes, wurden auch grundlegende Dinge wie die "Rules of Engagement", also die rechtlichen Rahmenbedingungen des jeweiligen Einsatzlandes, in vorangegangenen Ausbildungstagen der Kreisgruppen gelehrt und im Rahmen des Wettkampfes auf dem Schellenberg in Donauwörth abgefragt.

Die Sanitätsausbildung, simulierte Versorgung von Verwundeten nach Detonationen, durfte nicht fehlen. Zu guter Letzt mussten die Reservisten noch Fragen nach den üblichen Fahrschulkriterien beantworten.

Insgesamt wurden hervorragende Leistungen erbracht, so der stellvertretende Bezirksvorsitzende des Reservistenverbandes Schwaben, Oberstleutnant d. Res. Josef Reichensberger (Donauwörth). Oberstleutnant d. Res. Toni Resch dankte der Kreisgruppe Nordschwaben und ihrem Vorsitzenden Werner Wölfel sowie dessen Beauftragten FMF Hauptfeldwebel Adi Feurer für die Durchführung des Wettkampfes.

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