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Höchstädt

19.01.2018

SPD Höchstädt unterstützt Gerrit Maneth

Die SPD unterstützt Gerrit Maneth.
Bild: Simone Bronnhuber

Die Partei spricht für den Freie-Wähler-Kandidaten eine Empfehlung aus.

Einige Tage Bedenkzeit nach der SPD-Veranstaltung im vergangenen Dezember mit den beiden Höchstädter Bürgermeisterkandidaten Gerrit Maneth, FW, und Matthias Letzing, CSU, fand eine reguläre Mitgliederversammlung der örtlichen SPD statt. Es wurde mehrheitlich beschlossen, dass die SPD keinen eigenen Kandidaten ins Rennen schickt. Sie empfiehlt ihren Mitgliedern und Gleichgesinnten, am 25. Februar ihre Stimme Gerrit Maneth zu geben.

Maneth hat sich nach Einschätzung der SPD in seiner verantwortungsvollen beruflichen Tätigkeit bei der Firma BSH Hausgeräte, im Höchstädter Stadtrat, unter anderem als Vereinsreferent, und in seinen ehrenamtlichen Ämtern, besonders in der SSV Höchstädt bewährt, heißt es in der Pressemitteilung. Er sei stets glaubwürdig für die neue dreispurige Bundesstraße 16 durch das Wasserschutzgebiet im Norden Höchstädts eingetreten. Matthias Letzing hingegen hätte als damaliger Stadtrat für Sonderheim beispielsweise am „Tag der Wahrheit“ (15. Juni 2009), der legendären Stadtratssitzung mit sieben B-16-Varianten, für seine angeblich bevorzugte B16 Nord stimmen können. Er habe jedoch nicht teilgenommen und somit nicht Stellung bezogen.

Gegenüber der SPD habe sich Matthias Letzing nun zwar jedenfalls, wie Gerrit Maneth, ausdrücklich für die B16 im Norden Höch-städts ausgesprochen. Bei seiner einstimmigen CSU-Kandidatenkür hätte allerdings auch die Kreisbäuerin Annett Jung für ihn votiert, eine erklärte Gegnerin der B16 Nord, die dem Vernehmen nach kürzlich sogar die „Bahntrasse“ wiederbeleben wollte, welche schon lange vom Tisch sei. Für die SPD ist es laut Pressemitteilung fraglich, ob und wie Letzing in dieser Konstellation und mit seinem beruflichen Hintergrund als Bauernverbandsgeschäftsführer in Günzburg/Neu-Ulm tatsächlich erfolgreich die zeitnahe Realisierung der B16 Nord vorantreiben wolle und könne, oder ob er als Bürgermeister die Prioritäten für die Stadt Höchstädt ungünstig verschieben werde. Auch in Umweltfragen stehe Maneth, zum Beispiel in puncto Einschränkung des Glyphosateinsatzes im kommunalen Bereich, den Überzeugungen der SPD näher als sein Mitbewerber, der mit Verweis auf die geltenden Vorschriften keine Ambitionen zeige, der fortschreitenden Vergiftung des Bodens und dem damit verbundenen Vogel- und Insektenartensterben Einhalt zu gebieten. Imker und Obsterzeuger würden darunter leiden. Aus diesen Gründen ist Maneth, so der SPD-Ortsverein Höchstädt in seiner Presseerklärung, für die Sozialdemokraten der Bewerber, den man guten Gewissens unterstützen und empfehlen könne.(pm)

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