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Sitzung

03.02.2015

SPD: Lärmschutz wo erforderlich und nicht länger als nötig

Provisorium an der bisherigen Bundesstraße wird bevorzugt

Eine deutliche Mehrheit im SPD-Ortsverein Höchstädt lehnt laut Pressemitteilung die in und um Höchstädt geplanten Polder ab, da sie die bestehende Bebauung beispielsweise im Höchstädter Bruckwörthviertel bedrohen würden. Das dünn besiedelte Donauried rechts des Flusses erscheine für das Anlegen von Poldern eher prädestiniert.

Bernd Wiegmann mahnte ein Umdenken der Kommunen an, die über die Jahrzehnte hinweg in fahrlässiger Art und Weise Bezirke als Bauland ausgewiesen hätten, wo früher das Hochwasser stand. Solche Flächen seien aus seiner Sicht nur landwirtschaftlich oder als Freizeit- und Parkflächen nutzbar. Als wirksamen Hochwasserschutz regte Manfred Maneth den Bau von mehr Wehren/Stauseen in Nebenflüssen der Donau an, die als Puffer in Hochwasserzeiten dienen und dauerhaft umweltfreundlichen elektrischen Strom erzeugen könnten. Der Lech mit seinen Staustufen könne als Beispiel dienen.

Die Planung einer dauerhaften Lärmschutzwand aus Beton in der Dillinger Straße zwischen Steinheimer Kreisel und dem Ziegeleikreisel wird von der SPD kritisch gesehen. Schon optisch wäre beispielsweise eine spezielle Ziegelwand besser geeignet, stellte Rainer Wanek fest. Rudi Waschke wünschte sich die Wand in jedem Fall nur als ein Provisorium, das nach der Fertigstellung der neuen B16 rückgebaut werden könnte. Dann sollte innerstädtischer Lärmschutz eigentlich nicht mehr nötig sein. Wolfgang Konle stellte die Frage in den Raum, ob auch die Donauwörther Straße, wegen des zusätzlichen Verkehrs vom „Lückenschluss“ über den „Schipflkreisel“, ab dem Mühlenkreisel einen provisorischen Lärmschutz bekommen müsste. (pm)

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