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Straßen

09.07.2018

SPD will Pflaster statt Asphalt

Wittislinger Ortsverband kritisiert bisherige Dorferneuerung und hat Vorschläge

Die Wittislinger SPD hat bei ihrer Vorstandssiutzung die Frage diskutiert, wie es mit der Dorferneuerung in der Egaugemeinde weitergeht. Das berühre große Teile der Bürgerschaft, da die Gestaltungsmaßnahmen im Ortszentrum Bestand für ein oder zwei Generationen haben werden.

Die bisherigen Dorferneuerungsmaßnahmen an der Oberbechinger Straße zwischen Egau- und der Bächlesbrücke sieht die SPD mit gemischten Gefühlen.

Es gebe viel Asphalt, die Gehwege seien mit Hochbord und scharfen Kanten abgegrenzt. Ein prägendes Grün fehle weitgehend. Regenwasser wird abgeleitet, obwohl sich der Tuffuntergrund ideal für eine unproblematische Versickerung geeignet hätte. SPD-Gemeinderat Jürgen Menzel hätte dies befürwortet, da ein überlegtes und konzentriertes Versickern von Regenwasser die Landwirte gerade im östlichen Landkreis vor großen Überschwemmungsschäden bewahren könnte.

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Dieter Schleifer von der Gemeinschaft SPD/Unabhängige Bürger empfiehlt, nach vorne zu schauen. Schließlich steht eine Planung für den nächsten Abschnitt an. Dabei geht es um die Oberbechinger Straße von der Egaubrücke bis zur Einmündung in die Ziertheimer Straße. Schleifer schlägt vor, sich an guten Gestaltungsbeispielen zu orientieren. So hat Mödingen im Zuge der Erneuerung der Ortsdurchfahrt die Gehwege angenehm gestaltet. Sie sind nicht asphaltiert, sondern gepflastert, die Bordsteine sind niedrig und abgerundet. Ähnlich gestaltet ist der Gehweg an der Ludwigstraße in Lauingen.

Dort war es möglich, in Teilen des Gehweges Bäume einzufassen. Sehenswert sei auch die Straßen- und Gehwegegestaltung im Zentrum von Gundelfingen. Die Gehwege sind höhengleich zur Straße angelegt und gepflastert.

Schleifer weist auch auf die Gestaltung des Umfeldes beim Pfarrheim Wittislingen hin. Die Einfassung des Pfarrheimes mit Bäumen und die angelegten Parkplätze, die wasserdurchlässig sind, seien vorbildlich. (pm)

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