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06.10.2009

Satzung soll Verhalten im Taxispark regeln

Dillingen "Damit der Taxispark auch lange Zeit ein Anziehungspunkt für alle Dillinger Bürger bleibt", so Oberbürgermeister Frank Kunz, beschloss der Stadtrat am vergangenen Montagabend eine Satzung zur Regelung des Verhaltens im Park und rund um den Wohlfühl-Pfad. Laut Kunz habe der Taxispark mit der Eröffnung des Wohlfühl-Pfads eine enorme Aufwertung erfahren. Besonders junge Familien fühlten sich in der neu gestalteten Umgebung wohl.

Durch das Barfußgehen in der Kneippanlage habe de Stadt eine besondere Fürsorgepflicht, erläuterte Oberamtsrat Alfred Saur. Der Stadtentwicklungsausschuss hatte deshalb auf Vorschlag der Verwaltung eine Satzung empfohlen, die unter anderem den Genuss von Alkohol im Park, den Umgang mit Tieren oder Verunreinigungen aller Art betreffen (siehe auch Info-Kasten).

Peter Graf betonte, dass "gewisse Herrschaften" Probleme mit Bierdosen und frei laufenden Hunden bereiteten. Die Satzung sei jedoch nur so gut, wie die Kontrollen. Dazu fügte Albrecht Witte an: "Wenn wir's nicht wirklich durchsetzen wollen und können, sollten wir's lassen." Er habe seine Zweifel, ob das Ganze in der Praxis funktioniere, nannte es aber einen Versuch wert.

Günter Schwertberger fragte nach, ob daran gedacht sei, die Satzung auf andere Anlagen auszuweiten. Er sah auch im ehemaligen Herrschaftspark in Schretzheim dafür Bedarf. Erika Schweizer nannte die Regelungen dringend notwendig. Jeder Bürger habe die Pflicht, bei der Einhaltung mitzuhelfen.

OB Kunz, der die Möglichkeit von Ausnahmen (beispielsweise Taxisfest) betonte, will für die Kontrollen neben eigenen Kräften auch die Sicherheitswacht und eventuell einen privaten Sicherheitsdienst einschalten, war aber dafür, erst einmal die Erfahrungen abzuwarten. Thomas Demel appellierte dahin, gegen Wildwuchs vorzugehen, aber "nicht mit Kanonen auf Spatzen zu schießen und gleich schwarze Sheriffs aufmarschieren zu lassen." "Kommentar

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